PATTAYA, CHONBURI – Ein 32-jähriger Laote starb, als in einem verlassenen Vier-Sterne-Hotel eine Aufzugskabine auf ihn herabstürzte. Sein Körper wurde unter der tonnenschweren Last im gefluteten Aufzugsschacht gefunden. Die Polizei ermittelt zur Unglücksursache.
Tödlicher Aufzugsturz im Erdgeschoss
Am 9. Juni alarmierte ein anonymer Anrufer die Rettungskräfte der Sawang Boriboon Foundation. Als die Helfer zurückriefen, meldete sich niemand. Am Tatort war zunächst kein Mensch zu sehen.
Freiwillige durchsuchten den Aufzugsschacht des leerstehenden Hotels an der Soi Yume und entdeckten den Verstorbenen. Die Rettungskräfte fanden den Mann unter der Kabine im Wasser liegend vor.
Über zwei Stunden Bergung mit Spezialtechnik
Die Aufzugskabine, mindestens 500 Kilogramm schwer, musste mit schwerem Hebegerät angehoben werden. Rettungsteams aus Pattaya kämpften mehr als zwei Stunden, um den Körper zu bergen.
Eine erste Untersuchung ergab: Der 32-jährige Kanthawisak Wongphuthon kam bei dem Unglück ums Leben. Papiere in einer schwarzen Umhängetasche führten zu seiner Identität.
Hotel seit der Pandemie menschenleer – fast
Das ehemalige Luxushotel mit über 300 Zimmern ist seit dem COVID-Aus geschlossen. Hausmeister gaben an, dass das Gebäude seit Jahren verlassen ist, aber immer wieder von Obdachlosen bewohnt wird.
Immer wieder wurden Gegenstände gestohlen. Der marode Aufzug blieb trotz Schließung im Schacht. „Die Anlage verfällt, aber niemand hat den Lift entfernt”, so der Hausmeister.
Freund des Opfers spurlos verschwunden
Anwohner berichteten der Polizei, der Laote habe mit einem dunkelhäutigen Mann mit kurz geschorenem Haar in dem Hotel gelebt. Nach dem Sturz war von ihm jede Spur verschwunden.
Polizeioberstleutnant Itthikon Saikrathok von der Pattaya City Police Station leitet die Suche nach dem Begleiter. Er gilt nicht als Verdächtiger, soll aber als Zeuge zum Ablauf des Unglücks befragt werden.
Aufzugskabel intakt, aber Technik verrottet
Die Ermittler fanden die Stahlseile des Aufzugs unversehrt vor. Das gesamte Hebewerk war jedoch stark verfallen, wie Polizei und Forensiker feststellten.
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Eine vorläufige Theorie: Das Opfer könnte in die überflutete Grube gestiegen sein, um sich zu waschen. Dabei könnte es den altersschwachen Mechanismus versehentlich ausgelöst haben, sodass die Kabine herabstürzte.
Forensik-Team untersucht alle Beweise
Kriminaltechniker der Chonburi Crime Scene Investigation Unit 2 haben die Unfallstelle genauestens dokumentiert. Erst nach Auswertung aller Spuren soll die endgültige Ursache feststehen.
Die Polizei betont, dass es sich bislang um eine Hypothese handelt. Die Ermittlungen zum genauen Hergang des tödlichen Aufzugabsturzes dauern an.



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