CHON BURI – Ein US-Amerikaner soll in der Provinz Chon Buri gleich zwei Hotels verwüstet, eine Rezeptionistin mit einem Würgegriff attackiert und die Polizei nach seiner ersten Festnahme eiskalt versetzt haben.
Rückkehr nach Hausverbot endet in Chaos
Pennapa, Angestellte an der Rezeption, erkannte den Mann namens Alexander sofort wieder. Er stand auf der schwarzen Liste des Hotels, nachdem er schon früher durch störendes Verhalten aufgefallen war.
Am Morgen des 9. Juni tauchte er dennoch am Tresen auf und verlangte, seinen Aufenthalt zu verlängern. Die Zahlung dafür hatte er bereits über eine Online-Plattform geleistet.
Rezeptionistin berichtet von Würge-Angriff
Als Pennapa ihn abwies und an die Rückerstattung durch den Buchungsdienst verwies, soll Alexander ausgeflippt sein. Er packte ihr Handy und schleuderte es auf den Boden, wobei das Gerät zu Bruch ging.
Doch damit nicht genug: Die Hotelangestellte schilderte, der Mann habe sich ihr gegenüber extrem aggressiv verhalten und versucht, sie physisch zu bedrängen. Einem gezielten Schlag konnte sie laut eigener Aussage gerade noch ausweichen.
Zerstörung und wüste Beschimpfungen
Der Tobsuchtsanfall setzte sich im Empfangsbereich fort. Alexander soll Mobiliar und Einrichtung der Unterkunft demoliert haben.
Er brüllte Beleidigungen – mal auf Thai, mal auf Englisch. Später veröffentlichtes Videomaterial zeigt, wie ein Mann gestikulierend und aggressiv durch das Hotel läuft.
Festnahme und ein kurzer Weg zurück in die Freiheit
Die herbeigerufene Polizei nahm Alexander vor Ort fest. Auf der Wache willigte er ein, 10.000 Baht für das kaputte Telefon zu zahlen.
Er gab an, das Bargeld nur schnell von einer Bank holen zu müssen. Er verließ die Polizeistation – und kehrte nicht zurück, so Pennapa.
Zweite Festnahme nach Verfolgungsjagd
Noch am selben Tag stand der Mann erneut am Hotel und wollte unbedingt in sein altes Zimmer. Das Personal alarmierte sofort wieder die Beamten.
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Diesmal versuchte Alexander zu flüchten, doch Polizisten nahmen ihn nach einer Verfolgungsjagd außerhalb des Hotelgeländes fest. Die Entschädigung für das Telefon blieb aus.
Zerstörtes Hoteltor und unklare Strafe
Pennapa brachte zudem einen früheren Fall ans Licht: In einem anderen nahegelegenen Hotel soll Alexander ein Tor beschädigt haben. Dort hatte er gefrühstückt, ohne Gast zu sein.
Ob und welche rechtlichen Konsequenzen der Amerikaner nun endgültig zu spüren bekommt, ist Pennapa nach eigenen Worten nicht bekannt. Ihr Wissen über verhängte Strafen endet mit der Bearbeitung durch die Polizei.



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