Eklat in Songkhla: Resort wirft Touristengruppe nach Streit raus

Dreiste Zechprellerei und verbale Attacken zwingen die Betreiber zum Handeln: Als eine Touristengruppe in Songkhla Regeln missachtet und das Personal drangsaliert, eskaliert die Situation. Muss das Resort den Forderungen nachgeben?

Eklat in Songkhla: Resort wirft Touristengruppe nach Streit raus
Das Resort

SONGKHLA, THAILAND – Ein Urlaubsparadies wurde zum Schauplatz eines heftigen Zoffs: Eine Gruppe indischer Touristen hat laut einem Camping-Resort in Songkhla versucht, Regeln mit aggressiven Forderungen auszuhebeln. Der Streit eskalierte so sehr, dass Mitarbeiter unter Tränen standen und die Gäste das Gelände verlassen mussten.

Früher Check-in und mehr Gäste ohne Aufpreis

Die schon vor ihrer Ankunft brodelnde Eskalation begann laut dem Resort bereits beim Check-in. Die Gruppe forderte, bereits um 8:00 Uhr morgens in ihre Unterkunft zu kommen, weigerte sich aber, die fällige Gebühr für den frühen Check-in zu bezahlen.

Für drei gebuchte Zelte, die für insgesamt sechs Personen ausgelegt waren, standen plötzlich neun Urlauber vor der Tür. Das Personal erklärte die Belegungsregeln, doch die Touristen bestanden auf eine Übernachtung ohne den dafür vorgesehenen Aufpreis und verlangten zudem kostenlose Zusatzleistungen.

Tränen und verbale Attacken gegen Personal

Als die Mitarbeiter auf die geltenden Richtlinien und die vor Reiseantritt kommunizierten Gebühren hinwiesen, kippte die Stimmung. Laut dem Facebook-Beitrag des Resorts wurde die Gruppe zunehmend unhöflicher und aggressiver.

Der verbale Missbrauch traf das Personal hart: Eine Angestellte brach in Tränen aus. Das Management zog die Reißleine, erstattete den vollen Buchungsbetrag und forderte die neun Gäste auf, das Gelände sofort zu verlassen.

Streit um die Rückerstattung

Doch damit war die Sache nicht erledigt. Nach der Auszahlung des Zimmerpreises von etwa 700 Baht pro Nacht begann sofort der nächste Konflikt, weil die Gruppe behauptete, viel mehr bezahlt zu haben.

Das Resort legte daraufhin die originalen Buchungs- und Zahlungsbelege der Plattform vor, um den tatsächlich überwiesenen Betrag zu belegen. Erst danach akzeptierte die Gruppe die vollständige Rückerstattung und verließ schließlich das Anwesen.

„Kein Betreiber sollte das tolerieren“

In seinem Beitrag machte das Resort unmissverständlich klar, dass es diesen Vorfall nicht als Frage der Nationalität sieht. Es betreffe allein das inakzeptable Verhalten: den verbalen Missbrauch, den versuchten Betrug bei der Belegung und die falschen Zahlungsbehauptungen.

Das seit fünf Jahren betriebene Resort richtete einen dringenden Appell an andere Hotel- und Resortbetreiber. Sie sollten penibel genaue Aufzeichnungen über Buchungen, Zahlungen und Kommunikation mit Gästen führen, um bei künftigen Streitigkeiten gewappnet zu sein.

Klare Botschaft an Urlauber

Zum Abschluss adressierte das Unternehmen direkt die Gästeseite. Die Botschaft war kurz und prägnant: Personal respektieren, Eigentum respektieren und Regeln respektieren.

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Für die Betreiber war es nach eigener Aussage die schlimmste Erfahrung in ihrer fünfjährigen Geschichte. Sie betonten, weltoffen Gäste aller Länder und Hintergründe zu begrüßen, solange der gegenseitige Respekt gewahrt bleibt.

Chaos auch auf Phuket

Nicht nur in Songkhla sorgten Streitigkeiten für ein jähes Ende des Urlaubs. Auch in Kamala auf Phuket mussten Touristen aus etwa 20 Zimmern eines Resorts plötzlich ihre Koffer packen.

Dort war der Betreiber des Anwesens in einen nicht näher beschriebenen Streit verwickelt, in dessen Folge er vom Grundstück geräumt wurde. Die Gäste standen vor der Tür und mussten sich auf die Schnelle eine alternative Unterkunft suchen.

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Quelle: Thaiger

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