Illegale Hotelbetreiber in Patong trotz Verurteilung erneut erwischt

Wiederholungstäter in Patong! Trotz rechtskräftiger Verurteilung betrieb das Chateau du Village sein Hotel ungehindert weiter. Die Behörden schlugen erneut zu – Welche Konsequenzen drohen den Betreibern nun?

Illegale Hotelbetreiber in Patong trotz Verurteilung erneut erwischt
Phuket News

PHUKET – DOPA-Beamte haben das Chateau du Village Patong Hotel durchsucht. Der Vorwurf: illegaler Hotelbetrieb ohne Lizenz. Brisant: Erst im Februar wurde der Betreiber für genau dieses Vergehen verurteilt.

Wiederholungstäter im Visier der DOPA

Die Razzia am Dienstag in der Phra Metta Rd war Teil der landesweiten Kampagne des Department of Provincial Administration (DOPA) gegen nicht lizenzierte Unterkünfte. Ermittler hatten zuvor über Online-Plattformen Zimmer in dem Hotel gebucht, um Beweise zu sammeln.

Das DOPA sprach von einer „eklatanten Missachtung des Gesetzes“. Der Betrieb schade auch rechtmäßigen Unternehmen.

Gericht verurteilte Betreiber bereits im Februar

Die Vorgeschichte macht den Fall besonders: Im Februar befand das Provinzgericht Phuket den Betreiber, die Chateau Phuket Co Ltd, für schuldig. Das Unternehmen hatte ohne Lizenz ein Hotel betrieben.

Das Gericht verhängte sechs Monate Haft auf Bewährung und 10.000 Baht Geldstrafe. Zusätzlich ordnete es eine tägliche Geldstrafe von 1.000 Baht an, rückwirkend zum 31. Januar 2025 – solange der Verstoß andauert.

Beamte beschlagnahmen Unterlagen und schalten Polizei ein

Während der Inspektion stellten die Beamten Dokumente und andere Beweismittel sicher. Die Verantwortung für den Fall liegt jetzt bei der Polizeistation Patong.

Die Anzeige erstatteten Beamte des Bezirks Kathu. Vertreten wird die Chateau Phuket Co Ltd bei der Strafverfolgung von Athiwat Saengsom.

DOPA weicht von eigener Linie ab

Verwunderung löst die plötzliche Informationspolitik aus. Die DOPA hatte es bisher stets vermieden, Namen der durchsuchten Hotels zu veröffentlichen.

Diesmal gab sie das Chateau du Village Patong Hotel und seinen Eigentümer Athiwat Saengsom gezielt bekannt. Eine Erklärung für diesen Kurswechsel lieferten weder die Behörde noch Generaldirektor Narucha Khosasilvilai.

Razzien konzentrieren sich auf Phuket

Die landesweite Kampagne soll „wichtige Touristenziele“ schützen. Bislang finden die öffentlich gemachten Razzien jedoch ausschließlich auf Phuket statt.

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Erst letzte Woche durchsuchten DOPA-Beamte sieben mutmaßlich illegale Unterkünfte in Patong, Karon und Rawai.

Generaldirektor unter politischem Druck

Die jüngste Razzia fällt mitten in einen politischen Skandal. Gegen DOPA-Chef Narucha laufen Beschwerden bei der Nationalen Anti-Korruptionskommission (NACC) und der Wahlkommission.

Der Vorwurf: unerlaubte Wahlbeeinflussung zugunsten der Bhumjaithai-Partei im Skandal um Unterstützung der Blauen.

Narucha weist Vorwürfe zurück

Der Phuket-Abgeordnete Chalermpong Saengdee und Wiroj Lakkhanaadisorn von der People’s Party hatten die Beschwerden eingereicht. Sie behaupten, Staatsbeamte seien angewiesen worden, Kandidaten der Bhumjaithai-Partei zu unterstützen.

Narucha bestreitet öffentlich jedes Fehlverhalten. Die Bhumjaithai-Partei führt der amtierende Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul an, dem das DOPA direkt untersteht.

Razzien sollen fairen Wettbewerb sichern

Das DOPA kündigte an, weiter gegen illegale Hotels in ganz Thailand vorzugehen. Ziel sei es, lizenzierte Betreiber zu schützen und die Sicherheit der Touristen zu gewährleisten.

Die Behörde argumentiert, dass illegale Unternehmen angeblich Bestechungsgelder zahlen, um Strafverfolgung zu entgehen. Der Fall gegen das Chateau du Village Patong Hotel liegt nun zur weiteren Bearbeitung bei der Polizei.

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Quelle: Phuket News

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