PHUKET – Eine schlafende Frau wurde in ihrem eigenen Bett von einer Kobra gebissen. Das giftige Reptil war in der Nacht unbemerkt in das Schlafzimmer eingedrungen. Es ist bereits der zweite Schlangen-Vorfall auf der Insel innerhalb weniger Tage.
Schreie wecken den Sohn
Der blanke Horror spielte sich am Abend des 17. Juni in einem Haus im Bezirk Mai Khao ab. Gegen 21:30 Uhr schlich sich die Kobra in das Haus in der Siedlung Baan Mak Prok und gelangte bis ins Bett der schlafenden Bewohnerin.
Die Frau schrie auf, als die Schlange zubiss. Ihr Sohn eilte glücklicherweise früher als gewohnt nach Hause, hörte die Schreie und stürmte ins Schlafzimmer. Mit einer Metallstange fixierte er die Kobra und tötete sie mit einem Besenstiel.
Kobra bis ans Bett gekrochen
Der Sohn schilderte den Vorfall später auf Facebook unter dem Namen „Hod Pornthep Tupuan“. Er postete auch Aufnahmen der Überwachungskamera und zeigte sich fassungslos: „Wie ist sie da reingekommen? Sie ist sogar bis zum Bett gekommen!“
Seine Mutter brachte er umgehend ins Thalang Hospital. Die Beiträge lösten im Netz eine Welle der Anteilnahme aus. Viele Nutzer wünschen der Frau Genesung und lobten die schnelle Reaktion des Sohnes.
Gewebeschäden durch den Biss
Die Ärzte behandeln die Bisswunde weiterhin intensiv. Der Biss führte zu Gewebeschäden und einer teilweisen Nekrose, also einem Absterben des betroffenen Gewebes.
Mittlerweile ist die Frau laut Berichten in einem stabilen Zustand und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Die Familie steht nach dem Vorfall unter Schock und warnt andere Bewohner vor der Gefahr.
Königskobra im Wohnzimmer
Nur wenig später tauchte eine zweite Schlange in einem Haus in Rawai auf. Der Besitzer Sukchai Yasawasuvisut hörte in der Nacht seine Hunde auffällig bellen und entdeckte bei der Nachsuche eine riesige Königskobra.
Die Katastrophenschutzbeamten der Gemeinde Rawai rückten an, um das Reptil einzufangen. Die Bergung der etwa zwei bis zweieinhalb Meter langen Kobra dauerte fast eine Stunde.
Zweiter Besuch in vier Monaten
Spezialkräfte brachten die Schlange später in ein abgelegenes Naturgebiet und setzten sie weit entfernt von Wohngegenden aus. Ein Video der Aktion, geteilt auf der Facebook-Seite „Rak Rawai“, verbreitete sich sofort viral.
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Hausbesitzer Sukchai kommentierte die Szene mit bitterem Humor: „Gekocht oder gebraten? Treffen auf so etwas… oder ist es besser zu rennen?“ Es war bereits die zweite Königskobra innerhalb von vier Monaten auf seinem Grundstück.
Regenzeit treibt Schlangen in die Häuser
Die beiden Vorfälle sind keine Einzelfälle. Während der Regenzeit suchen Schlangen und andere giftige Tiere vermehrt Schutz in Gebäuden. Starke Regenfälle vertreiben sie aus ihren natürlichen Lebensräumen und drängen sie in trockene Verstecke.
Anwohner werden dringend aufgefordert, Schlafzimmer und Lagerräume regelmäßig zu kontrollieren. Besonders abends und nachts ist Wachsamkeit gefragt, wie die dramatischen Fälle aus Mai Khao und Rawai zeigen.



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