PHUKET – Das Innenministerium greift durch. 159 Tourismusunternehmen, die mutmaßlich als Scheinfirmen agierten, stehen jetzt auf der Prüfliste eines Sonderkomitees. Gegen 39 Firmen laufen bereits rechtliche Schritte, und 34 wurden aufgefordert, ihre Anteile abzustoßen. Eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem Liegenschaftsamt soll am 2. oder 3. Juli Klarheit bringen.
Prüfkomitee unter Volldampf
Deputy Interior Minister Polapee Suwanchawee ließ keine Zweifel: 159 Unternehmen, die unter Verdacht stehen, als Strohmänner in Phukets Tourismusbranche zu wirken, sind bereits an den Prüfungsausschuss übergeben. Weitere 200 Firmen sollen in Kürze folgen und auf Herz und Nieren durchleuchtet werden.
Die Ministeriumsvertreter machen Tempo. Noch in dieser Woche erwartet Polapee ein aktuelles Update zum Stand der Operation. Die Botschaft an die Branche ist glasklar: Wer sich als Nominee hergibt, muss mit Konsequenzen rechnen.
Rechtliche Breitseite gegen Strohmänner
39 Unternehmen spüren den Druck jetzt unmittelbar. Gegen sie hat das Ministerium bereits rechtliche Schritte eingeleitet. Was genau ihnen vorgeworfen wird, blieb zunächst vage – doch der Griff nach den Strohmann-Konstrukten sitzt.
34 weitere Betriebe bekamen eine deutliche Anweisung: Sie sollen ihre Beteiligungen veräußern. Das Ministerium zieht damit eine harte Linie und unterstreicht, dass es nicht bei Ankündigungen bleibt.
Doppelbesuch in zwei Wochen
Polapee Suwanchawee kündigte an, dass er gemeinsam mit Deputy Interior Minister Worasit Liangprasit in etwa zwei Wochen erneut nach Phuket reisen wird. Die beiden Spitzenbeamten wollen offenbar selbst sehen, wie die Kampagne vor Ort wirkt.
Die angekündigte Pressekonferenz mit dem Department of Lands soll am 2. oder 3. Juli Details zu den laufenden Verfahren und den nächsten Prüfwellen liefern. Für die betroffenen Unternehmen dürfte es ungemütlich bleiben.



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