Thailand warnt vor falschen Immigration-Beamten

Wer von Personen angesprochen wird, die sich als Polizisten oder Einwanderungsbeamte ausgeben, darf deren Dienstausweis sehen. Darauf sollten Name, Nachname, Dienststellung und die zuständige Behörde erkennbar sein.

Thailand warnt vor falschen Immigration-Beamten
ThaiRath

RAYONG, Thailand – Eine Gruppe soll sich im Bezirk Ban Khai als Einwanderungsbeamte ausgegeben, chinesische Arbeiter zum Kauf von Wohltätigkeitskarten gedrängt und mit einer Kontrolle gedroht haben. Nach dem Besuch der Gruppe sollen aus der Unterkunft Wertsachen verschwunden sein; die Polizei ermittelt.

Falsche Beamte drohten mit Einwanderungskontrolle

Die Personen traten laut den vorliegenden Angaben in Kleidung auf, die der von Polizisten ähnelte, und behaupteten, Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde zu sein. In der Unterkunft chinesischer Arbeiter im Bezirk Ban Khai sollen sie den Kauf von Wohltätigkeitskarten verlangt haben.

Wer nicht kaufe, müsse mit einer Kontrolle durch Einwanderungsbeamte rechnen, soll die Gruppe gesagt haben. Nach dem Aufenthalt der Gruppe wurden aus der Unterkunft Vermögensgegenstände vermisst.

Polizei sammelt Beweise

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und Beweise gesammelt, um die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen. Der Leiter der Einwanderungsbehörde in Rayong wurde angewiesen, mit der Polizeistation Nong Krab zusammenzuarbeiten.

Der Sprecher der Einwanderungsbehörde-Region 3, Polizeioberst Parinya Klin Kasorn, erklärte am 14. August um 17 Uhr, die Ermittlungen sollten wegen des Auftretens als Einwanderungsbeamte und der Drohungen zügig vorangetrieben werden.

Ausweis zeigen lassen und Angaben prüfen

Wer von Personen angesprochen wird, die sich als Polizisten oder Einwanderungsbeamte ausgeben, darf deren Dienstausweis sehen. Darauf sollten Name, Nachname, Dienststellung und die zuständige Behörde erkennbar sein.

Bürger dürfen nach Angaben der Behörde auch Fotos oder Videos vom Einsatz aufnehmen sowie Angaben zu den Personen, Fahrzeugen und anderen überprüfbaren Details notieren. Die Einwanderungsbehörde stellt klar, dass sie weder um Spenden bittet noch Wohltätigkeitskarten verkauft.

Hilfe für Ausländer und Meldestellen

Ausländer, die in Thailand leben oder arbeiten und kein Thai sprechen, sollten eine Vertrauensperson, den Arbeitgeber, den Unterkunftsbetreuer oder eine örtliche Behörde um Hilfe bei der Prüfung bitten. Geld sollte niemand an Personen zahlen, die ohne nachvollziehbare amtliche Belege oder Verfahren Hilfe bei Kontrollen, Festnahmen oder anderen behördlichen Maßnahmen versprechen.

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Namen können über die Anwendung „Police Care“ mit der Funktion „Falsche Polizisten prüfen“ kontrolliert werden. Bei weiteren Zweifeln helfen die zuständige Behörde oder die örtliche Polizeistation; Hinweise nimmt die Einwanderungsbehörde unter der Hotline 1178 entgegen.

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Quelle: Thairath
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