CHIANG MAI, THAILAND – Die Polizei hat Schüler identifiziert, die mit Online-Drohungen gegen Mitschüler in Verbindung stehen sollen. Nach den Nachrichten über einen möglichen Angriff um 10 Uhr wurden am Dienstag am Montfort College alle Taschen kontrolliert. Die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen in der gesamten Provinz wurden verstärkt.
Schüler mit Angriff gedroht
Am Montagabend veröffentlichten zwei männliche Schüler die Nachrichten in einer schulischen LINE-Gruppe. Sie kündigten für den folgenden Morgen um 10 Uhr einen Angriff an und nannten Schüler der Mathayom-6-Klassen, also der 12. Jahrgangsstufe, in den Räumen 9 und 10.
Die Absender warfen den betroffenen Schülern Mobbing vor. Einige Mitglieder der Gruppe schienen die Beiträge zu unterstützen. Screenshots verbreiteten sich anschließend in Schul- und Elterngruppen und lösten Sorgen über eine Wiederholung der jüngsten Schießerei an der Debsirin-Nonthaburi-Schule aus.
Taschen vor Schulaktivitäten kontrolliert
Am Dienstagmorgen, dem 11. August, bat das Montfort College die Polizei der Station Mae Ping um Unterstützung. Beamte sicherten den Bereich vor dem Schulgelände im Unterbezirk Tha Sala im Bezirk Mueang Chiang Mai.
Vor dem Einlass wurde die Tasche jedes Schülers überprüft. An diesem Tag fanden an der Schule Aktivitäten zum Muttertag statt.
Zweiter Schüler noch nicht gefunden
Schulleitung, Polizei und Vertreter der Bildungsbehörden der Provinz trafen sich auf dem Campus, um die Verantwortlichen für die Nachrichten zu ermitteln. Der Schüler, der die Schussdrohung verfasst hatte, war zu diesem Zeitpunkt bereits gefunden.
Ein weiterer männlicher Schüler, der ein Bild einer Schusswaffe veröffentlicht haben soll, war zunächst noch nicht gefunden worden. Die Ermittler kontaktierten die Eltern der identifizierten Schüler und baten sie zu Gesprächen, um den Sachverhalt und den Grund für die Beiträge zu klären.
Eltern holten Kinder von der Schule ab
Einige Eltern, die von den Nachrichten erfahren hatten, kamen zur Schule, um ihre Kinder abzuholen. Sie äußerten Bedenken wegen der Sicherheit.
Polizeigeneralmajor Yutthana Kaenchan, Kommandeur der Provinzpolizei Chiang Mai, erklärte, die Ermittler hätten die mit den Nachrichten verbundenen Schüler identifiziert.
Mehr Überwachung an Schulen in Chiang Mai
Yutthana ordnete an, dass Polizeieinheiten in Chiang Mai die Sicherheitsmaßnahmen und die Überwachung rund um alle Schulen verstärken. Damit sollten Schüler, Lehrer, Mitarbeiter und Eltern beruhigt werden.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Lesen Sie auch: Thailand verschärft landesweit die Waffenkontrollen
Die Polizei rief Familien auf, sich vor allem an Informationen der Schulen und Behörden zu halten. Die Beamten blieben in erhöhter Alarmbereitschaft und setzten ihre Vorbereitungen zum Schutz der Bildungseinrichtungen in der Provinz fort. Unbestätigte Nachrichten sollten nicht weitergeleitet werden, da sie Panik auslösen und Nachahmung fördern könnten. Außerdem bietet die Polizei gemeinsam mit mehreren Schulen Schulungen nach dem Konzept „Run, Hide, Fight“ für Schüler und Lehrer an. Schulen, Unternehmen und private Organisationen können sich für solche Schulungen an die Provinzpolizei Chiang Mai oder ihre örtliche Polizeistation wenden.
Lesen Sie auch: Vater wirft Lehrer Tritt und Chilischote gegen Tochter vor


Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: