Neue Premium-Kliniken für besseren Service

Kranke warten länger! Neue 16 "Premium-Kliniken" in Thailand sollen für besseren Service sorgen. Doch wer zahlt die Zeche und wem nützt die neue Zwei-Klassen-Medizin wirklich?

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Gemini AI

BANGKOK – Die thailändische Regierung hat 16 Premium-Kliniken eröffnet. Sie richten sich an zahlungskräftige Patienten, Versicherte und Ausländer. Ziel ist es, die überfüllten staatlichen Krankenhäuser zu entlasten und Wartezeiten drastisch zu verkürzen.

Die neuen Premium-Kliniken sind da

Die Regierung in Bangkok hat pünktlich zum 2. Juli 16 sogenannte Premium-Kliniken in Betrieb genommen. Sie unterstehen direkt der Abteilung für Medizinische Dienste des Gesundheitsministeriums.

Die stellvertretende Sprecherin des Premierministers, Ploythale Laksameesangchan, gab den Startschuss bekannt. Das Angebot soll den Menschen mehr Wahlfreiheit geben und den Standard im thailändischen Gesundheitssystem auf ein neues Niveau heben.

Für wen die neuen Kliniken gedacht sind

Das Angebot ist klar umrissen: Die Premium-Kliniken zielen auf Menschen mit höherem Einkommen ab. Auch wer eine private Lebens- oder Krankenversicherung hat, kann die spezialisierten Dienste nutzen.

Ebenso angesprochen sind Ausländer, die in Thailand medizinische Versorgung suchen. In diesen speziellen Sprechstunden können die Gebühren von den üblichen Kosten abweichen.

Diese 16 Krankenhäuser machen mit

Die Liste der teilnehmenden Einrichtungen ist ein Who-is-Who der thailändischen Spitzenmedizin. Dazu gehören das Rajavithi-Krankenhaus, das Nopparat Rajathanee-Krankenhaus und das Metta Pracharak-Krankenhaus (Wat Rai Khing).

Auch das Priesterkrankenhaus und das Lerdsin-Krankenhaus sind mit an Bord. Hochspezialisierte Institute wie das Nationale Krebsinstitut, das Neurologische Institut, das Zahnmedizinische Institut und das Institut für Hautkrankheiten ergänzen das Angebot.

Das steckt hinter dem Namen "Premium"

Hinter den Kliniken stecken zwei Modelle: Spezialisierte Kliniken außerhalb der regulären Dienstzeiten und spezielle Klinikmodelle mit einem erweiterten Leistungsumfang. Die Regierung spricht von einem wichtigen Mechanismus für moderne Medizin.

Ploythale betonte, dass man so die personellen Ressourcen und das Potenzial der Häuser bestmöglich nutzen will. „Die Einnahmen kommen dem Personal als Vergütung zugute und fließen in die technologische Weiterentwicklung der Krankenhäuser“, so die Sprecherin.

Mehr Geld für moderne Geräte

Die Einnahmen aus den Premium-Diensten sind zweckgebunden. Sie sollen ausdrücklich in moderne, effiziente und sichere medizinische Geräte und Technologien investiert werden.

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Das Gesundheitsministerium verspricht sich davon eine Aufwertung des gesamten Dienstleistungssystems. Ein neuer Standard soll etabliert werden.

Das Netz soll noch wachsen

Bei den 16 Kliniken soll es nicht bleiben. Die Regierung plant bereits, das Angebot in Zukunft auszuweiten. So sollen langfristig noch mehr Patienten Zugang zu einer standardisierten Behandlung bekommen. Noch in diesem Jahr können Interessierte die neuen Dienste in allen 16 aufgeführten Einrichtungen testen. Man erhofft sich eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten.

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Quelle: Thairath

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