BANGKOK – Ein Kunde eines Cafés in der Nähe der Asok-Din Daeng Kreuzung soll einen LGBTQIA+-Mitarbeiter auf üble Weise beschimpft und mit Geld beworfen haben, nachdem er die Toilette benutzen durfte. Der Café-Inhaber stellte Überwachungsvideos ins Netz und droht mit rechtlichen Schritten.
Toilette nur für Gäste – das brachte den Mann in Rage
Der Vorfall begann, als ein Mann laut dem Besitzer von Outletó Coffee am 10. Juli mit seinem Mercedes-Benz vorfuhr und die Toilette des Ladens nutzen wollte. Das Café reserviert die Sanitäranlagen für Kunden und Mitarbeiter, weshalb der LGBTQIA+-Mitarbeiter den Mann bat, zuvor ein Getränk oder einen Snack zu kaufen.
Der Kunde erkundigte sich nach dem Kaffeepreis – 55 Baht – und bot sogar 100 Baht an, ignorierte dann aber die Bedingung zur Toilettennutzung. Er betrat die Toilette, blieb rund zwei Minuten und konfrontierte anschließend den Mitarbeiter am Tresen.
Obszöne Verwünschung und fliegende Geldscheine
Auf den Überwachungsaufnahmen ist zu sehen, wie der Kunde dem Mitarbeiter eine vulgäre Bemerkung entgegenschleudert. Sinngemäß wünschte er ihm, dass sein Loch für immer verstopft sein solle, und benutzte eine transfeindliche Beleidigung.
Damit nicht genug: Der Mann warf Geld auf die Mitarbeiter und verließ das Café. Der Café-Inhaber bestätigte später, dass der Mitarbeiter nach der Attacke völlig aufgelöst war und weinte.
Inhaber stellt Video aus Schutz für sein Team ins Netz
Der Besitzer von Outletó Coffee entschied sich, das CCTV-Material am selben Tag auf seinem Facebook-Account zu veröffentlichen. Er sagte, er wolle seinen Mitarbeiter unterstützen und schützen.
Der Inhaber sagte gegenüber Thairath, der Mitarbeiter sei sichtlich verstört gewesen und habe geweint.
Keine Kontaktaufnahme des Kunden
Der Besitzer betonte, dass sich der Kunde bisher nicht bei ihm oder dem betroffenen Mitarbeiter gemeldet habe. Auf Facebook gab es keine Nachricht des Mannes, der mit einem Mercedes vorgefahren war.
Der Inhaber wartet auf eine persönliche Entschuldigung im Café. Bleibt sie aus, will er rechtliche Schritte wegen Beleidigung und Belästigung einleiten.
Frist für die Entschuldigung läuft
Sollte der Kunde nicht binnen einer angemessenen Frist erscheinen, kündigt der Café-Betreiber Klage an. Der Vorfall zeigt, wie schnell ein Streit um die Toilettennutzung in Hass und Hetze umschlagen kann.
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Der Besitzer beabsichtigt rechtliche Schritte wegen verbaler Beleidigung und Belästigung einzuleiten, falls keine persönliche Entschuldigung erfolgt.



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