NAKHON RATCHASIMA – Ein Catering-Unternehmer aus der Provinz Nakhon Ratchasima hat bei der Polizei Anzeige gegen ein thailändisch-ausländisches Ehepaar erstattet. Der Vorwurf: Nach einer großen Hochzeitsfeier soll das Paar die vereinbarte Restzahlung von 195.000 Baht einfach nicht geleistet haben. Jetzt hofft der 39-Jährige auf eine gütliche Einigung, bevor die Sache vor Gericht landet.
130 Tische, Live-Band und dann kein Geld
Der 39-jährige Somsak Taemsuay gab an, den Auftrag am 9. Juni von einer Frau namens Paphada erhalten zu haben. Geplant war eine Hochzeitsfeier am 7. Juli mit Catering für 130 Tische. Bei einem Preis von 2.500 Baht pro Tisch beliefen sich die Gesamtkosten auf 325.000 Baht.
Am 10. Juni traf sich der Unternehmer mit Paphada in ihrem Haus im Bezirk Thep Sathit, um das Menü und die Details zu besprechen. Kurz darauf zahlte sie eine Anzahlung von 130.000 Baht. Wegen des großen Auftrags legte Somsak nach eigenen Angaben noch kostenlose Getränke und eine Live-Band obendrauf.
Versprochene Mitgift blieb aus
Das Catering-Team lieferte die Leistung am Hochzeitstag ab. Danach forderte Somsak die Restzahlung ein. Das Paar habe um Aufschub bis zum nächsten Tag gebeten, so der Unternehmer. Doch das Geld kam nie.
Später soll Paphada ihm erklärt haben, dass ihr ausländischer Ehemann die versprochene Mitgift nicht gezahlt habe. Deshalb sei sie nicht in der Lage, die offenen 195.000 Baht zu begleichen. Mehrere Versuche, den Betrag einzufordern, blieben erfolglos.
Polizei lädt Paar zur Klärung vor
Somsak reichte die Anzeige am 16. Juli auf der Wache in Pak Chong ein. Er betonte, dass die unbezahlte Rechnung ihn und sein Unternehmen finanziell unter Druck setze. Zugleich hofft er weiterhin auf eine Lösung über Verhandlungen.
Die Polizei plant, das Paar zur Befragung und Klärung des Streits vorzuladen. Wann genau das geschehen soll, ist noch nicht bekannt.
Finanzieller Druck wächst
Für den Caterer geht es um mehr als eine offene Forderung. Der Ausfall von fast 200.000 Baht belastet sein Geschäft spürbar. Zugleich bleibt abzuwarten, ob das Paar bei einer Vorladung kooperiert.
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Der Fall zeigt, wie schnell ein großer Auftrag zum Verlustgeschäft werden kann, wenn Zahlungen ausbleiben. Somsak setzt jetzt auf eine schnelle Einigung – und hofft, dass die Polizei vermitteln kann.
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