BANGKOK – Das Meteorologische Amt Thailands warnt für die nächsten 24 Stunden vor heftigen Monsunregenfällen in 30 Provinzen. Betroffen sind weite Teile des Nordens, Nordostens, Ostens und der südlichen Westküste. Die Behörde macht einen von Laos kommenden Monsuntrog und einen kräftigen Südwestmonsun für die Unwetter verantwortlich. Für kleine Boote in der oberen Andamanensee gilt ein striktes Auslaufverbot.
30 Provinzen unter akuter Unwetterwarnung
Die amtliche Prognose gilt von heute früh um 06:00 Uhr bis morgen früh. In einem Band quer durch das Land – von Mae Hong Son und Chiang Rai im Norden über Nong Khai, Udon Thani und Ubon Ratchathani im Nordosten bis nach Chanthaburi und Trat im Osten – muss mit stellenweise starkem Regen gerechnet werden. Insgesamt sind genau 30 Provinzen von der Warnung betroffen.
An der Westküste des Südens trifft es vor allem Ranong und Phang Nga. Auch in der Zentralregion sind Provinzen wie Uthai Thani, Kanchanaburi und Ratchaburi betroffen. Die Behörde rechnet in den genannten Gebieten mit einer Regenabdeckung von bis zu 70 Prozent der Fläche.
Monsuntrog bringt sintflutartigen Regen
Ursache ist ein Zusammenspiel zweier Wettersysteme. Ein monsunaler Trog erstreckt sich über den oberen Norden Thailands und den Norden von Laos. Gleichzeitig gewinnt der Südwestmonsun über der Andamanensee an Stärke.
Dieser Mechanismus transportiert große Mengen feuchter Luftmassen ins Landesinnere. Die Folge sind langanhaltende und ergiebige Niederschläge, die auch akkumuliert zu einer gefährlichen Lage führen können.
Sturzfluten aus den Bergen drohen
Das Meteorologische Amt warnt ausdrücklich vor plötzlichen Sturzfluten und Sturzbächen. Besondere Vorsicht gilt in Hanglagen nahe Wasserwegen sowie in tiefliegenden Gebieten.
Durch die extremen Regenmengen innerhalb kurzer Zeit könnten kleinere Flüsse und Kanäle plötzlich stark anschwellen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, die offiziellen Wettermeldungen aufmerksam zu verfolgen.
Die Lage in Norden und Nordosten
Für den Norden werden kräftige Gewitter bei Tiefstwerten um die 22 bis 27 Grad erwartet, die Tageshöchstwerte liegen zwischen 30 und 36 Grad. Der Südwestwind ist mit 10 bis 20 km/h noch schwach.
Im Nordosten liegen die Temperaturen bei 23 bis 25 Grad in der Nacht und 31 bis 35 Grad am Tag. Dort ist in weiten Teilen mit starkem Regen zu rechnen, besonders entlang der Grenzregion zu Laos bis hinunter nach Ubon Ratchathani.
Bangkok und der Osten im Monsunregen
Bangkok und die umliegenden Gebiete kommen mit weniger Regen davon. Hier sind punktuelle Gewitter bei Regenabdeckung von etwa 40 Prozent angesagt. Die Temperaturen bleiben mit 26 bis 28 Grad mild und erreichen tagsüber bis zu 36 Grad.
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In den östlichen Provinzen Chanthaburi und Trat wird der Regen dagegen stark ausfallen. Hier frischt der Wind auf 20 bis 35 km/h auf, und das Meer erreicht Wellenhöhen von rund 2 Metern, bei Gewittern deutlich darüber.
Obere Andamanensee: Wellen bis drei Meter
An der Westküste, in der Provinz Ranong und in Phang Nga, muss der Großteil der Region mit Unwettern rechnen. Der Wind frischt auf, und die See wird rau.
Für den Bereich ab Phang Nga aufwärts meldet die Behörde Wellenhöhen von 2 bis 3 Metern. In Gewitterzellen können die Wellen auf über 3 Meter anwachsen. Für kleine Boote in der oberen Andamanensee gilt daher ein striktes Auslaufverbot.
Schiffsverkehr an der Ostküste eingeschränkt
Auch im oberen Golf von Thailand wird die See zunehmend rauer. Vor den Provinzen Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan und Chumphon werden Wellen von etwa einem Meter bis zu 2 Metern Höhe erwartet.
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Bei Gewittern können die Wellen aber auch an der Ostküste schnell auf über 2 Meter ansteigen. Die Behörde rät allen Schiffsführern zu äußerster Vorsicht und mahnt, Gewitterzonen unbedingt zu umfahren.

Wenn ich immer diese Unwetterwarnungen lese, dann frage ich mich wann es endlich bei uns in Hua Hin auch mal richtig und etwas länger anhaltend regnen könnte. Schon letztes Jahr war es eher mau und dieses Jahr entwickelt sich langsam zu einer Katastrophe. Und dabei sind die Auswirkungen des El Niño noch gar nicht eingetroffen. Die Wasserreservoirs bei Thap Thai sind beispielsweise fast ausgetrocknet, haben zumindest kein nutzbares Wasser mehr und das schon seit letztem Jahr. Nicht dass ich mir sintflutartigen Regen mit Überschwemmungen etc. wünschen würde. Aber viel, sehr viel Regen schon um irgendwie über die nächste, vermutlich sehr lange Trockenperiode hinwegzukommen.