Russin verletzt auf Parkplatz gefunden – Betrugsverdacht

Eine 19-jährige Russin ist verletzt auf einem Parkplatz in Mae Sai entdeckt und ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei sucht Verdächtige und prüft eine mögliche Verbindung zu einem Betrugsnetzwerk.

Russin verletzt auf Parkplatz gefunden - Betrugsverdacht
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Mae Sai, Thailand – Die Polizei in Mae Sai sucht nach Verdächtigen, nachdem eine 19-jährige Russin verletzt auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums gefunden worden ist. Die Ermittler prüfen, ob die Frau von einem grenzüberschreitenden Betrugsnetzwerk mit dem Versprechen einer gut bezahlten Arbeitsstelle getäuscht wurde.

Verletzte Russin auf Parkplatz entdeckt

Pol Col Jiraphas Saksung, Leiter der Polizeiwache Mae Sai, wurde am Sonntag, dem 9. August, gegen 15.45 Uhr über eine verletzte Ausländerin informiert. Die Frau war auf dem Parkplatz der Lotus’s-Filiale Mae Sai in der Zone A3 gefunden worden.

Der Parkplatz befindet sich im Unterbezirk Wiang Phang Kham im Bezirk Mae Sai in der Provinz Chiang Rai. Streifenpolizisten wurden zum Einkaufszentrum geschickt und trafen dort auf die 19-Jährige, die mehrere Verletzungen aufwies.

Russin zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht

Der Pass identifizierte die Frau als Mariia Tsygankova, eine 19-jährige russische Staatsbürgerin. Die Beamten brachten sie zur medizinischen Behandlung in das Krankenhaus von Mae Sai.

Nach dem Einsatz wies Polizeichef Jiraphas die Ermittler an, einen Dolmetscher zu organisieren. Eine erste Befragung der Frau sollte anschließend im Krankenhaus stattfinden.

Reise führte über China und Thailand

Nach Angaben, die über den Dolmetscher an die Polizei weitergegeben wurden, hatte Tsygankova Russland verlassen, um in China zu arbeiten. Anschließend flog sie nach Thailand weiter.

Später reiste die junge Frau nach Yangon in Myanmar. Von dort gelangte sie nach Tachileik, einer Stadt im Osten Myanmars direkt gegenüber der thailändischen Grenzstadt Mae Sai.

Polizei prüft Versprechen einer gut bezahlten Arbeit

Die Ermittler untersuchen, ob Tsygankova von einem Betrugsnetzwerk mit dem Versprechen eines hohen Verdienstes nach Südostasien gelockt worden sein könnte. Die Polizei prüft insbesondere die Kontakte und Reisebewegungen der Frau in China und Myanmar.

Nach Einschätzung der Ermittler könnte die 19-Jährige in Tachileik bemerkt haben, dass sie getäuscht worden war. Möglich sei auch, dass sie sich geweigert habe, den Anweisungen der Gruppe zu folgen.

Möglicher Angriff und illegale Grenzüberquerung

Die Polizei vermutet, dass die Frau anschließend angegriffen und über einen nicht offiziellen Grenzübergang von Myanmar nach Thailand gebracht worden sein könnte. Danach soll sie auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums in Mae Sai zurückgelassen worden sein.

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Dieser mögliche Ablauf ist bislang jedoch nicht unabhängig bestätigt. Die Umstände der Verletzungen sowie die Frage, wer die Frau nach Thailand gebracht haben könnte, werden weiterhin untersucht.

Ermittlungen nach Verdächtigen laufen weiter

Die Polizei setzt ihre Suche nach möglichen Verdächtigen fort. Die Ermittler versuchen außerdem, den Reiseweg der Frau zu rekonstruieren und die Hintergründe ihres Aufenthalts in der Grenzregion zu klären.

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Auch eine mögliche Verbindung zu einem transnationalen Betrugsnetzwerk wird weiter geprüft. Abschließende Angaben zu den Verantwortlichen oder zum genauen Tatablauf liegen bislang nicht vor.

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Quelle: Nation Thailand
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