Samut Prakan, Thailand – Die Polizei hat einen 20-jährigen Motorradfahrer festgenommen, der eine 15-jährige Schülerin von der vereinbarten Strecke abgebracht und vergewaltigt haben soll. Bei der Vernehmung gestand der Mann nach Polizeiangaben vier ähnliche Taten. Die Ermittler suchen nach weiteren möglichen Opfern.
Verdächtiger soll vier Schülerinnen getäuscht haben
Der Beschuldigte wurde an einer Tankstelle an der Suksawat Road in der Stadt Lat Luang im Bezirk Phra Pradaeng festgenommen. Die Polizei wirft ihm vor, eine Minderjährige gegen ihren Willen zu einem anderen Ort gebracht und sexuelle Gewalt angewendet zu haben.
Nach Angaben der Ermittler war der 20-Jährige früher Schüler an derselben Schule wie die 15-Jährige. Bei der Befragung soll er eingeräumt haben, bereits vier Schülerinnen auf ähnliche Weise getäuscht und sexuell missbraucht zu haben.
Fahrt endete nicht am vereinbarten Ziel
Die Schülerin hatte den Fahrer am späten Abend des 7. August über eine App gebucht, um zunächst zu einer Freundin und anschließend nach Hause gebracht zu werden. Auf dem Rückweg soll der Mann jedoch von der Strecke abgewichen und sie zu seinem Haus gebracht haben.
Dort soll er die Jugendliche gegen ihren Willen festgehalten und ihr Mobiltelefon weggenommen haben. Anschließend soll er sie vergewaltigt, nach Hause gebracht und ihr nach Polizeiangaben gedroht haben, niemandem davon zu erzählen oder Anzeige zu erstatten.
Mutter erstattete Anzeige bei der Polizei
Die Mutter der Schülerin meldete den Fall am 8. August um 4 Uhr morgens bei der Polizeistation Rat Burana. Am 9. August wandte sie sich zusätzlich an die Abteilung für Kinder- und Frauenschutz und bat um eine schnelle Bearbeitung des Falls.
Die Ermittler überprüften daraufhin die Telefonnummer, über die der Fahrer Kontakt aufgenommen hatte. Nach Angaben der Polizei planten sie anschließend die Suche nach dem Verdächtigen und nahmen ihn kurze Zeit später fest.
Ermittler suchen nach weiteren Betroffenen
Die Polizei konnte zwei weitere weibliche Jugendliche ausfindig machen, die nach ihren Angaben ebenfalls Opfer des Beschuldigten geworden sein sollen. Die beiden wurden befragt, damit zusätzliche Verfahren eingeleitet werden können.
Der Mann soll mit seinem Motorrad regelmäßig bei verschiedenen Schulen unterwegs gewesen sein, um Fahrdienste anzubieten. Schülerinnen nutzten den Fahrdienst wegen der niedrigeren Kosten im Vergleich zu Motorradtaxis, weshalb die Ermittler weitere Betroffene vermuten und gemeinsam mit der Polizeistation Rat Burana die Untersuchung ausweiten.
Beschuldigter an Ermittler übergeben
Die Polizei brachte den 20-Jährigen zur Polizeistation Rat Burana. Dort wurde er zur weiteren Bearbeitung an die Ermittlungsbeamten der Polizeistation Rat Burana übergeben.
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Die Ermittler prüfen zugleich, ob sich weitere Fälle mit demselben Vorgehen nachweisen lassen.


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