Britischer Angreifer in Hua Hin muss mit Abschiebung rechnen

Nach einem Streit wegen einer nicht ausgezahlten Western-Union-Überweisung wirft die Polizei einem Briten Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung vor. Die Einwanderungsbehörde soll sein Visum widerrufen.

Britischer Angreifer in Hua Hin muss mit Abschiebung rechnen
Hua Hin Today

HUA HIN, Thailand – Ein britischer Mann muss nach einem Streit an einem Geldwechsel-Schalter in Hua Hin mit seiner Abschiebung rechnen. Die Polizei wirft ihm vor, Mitarbeiter wegen einer nicht ausgezahlten Western-Union-Überweisung bedroht und beschimpft zu haben.

Falsche Referenznummer löst Streit aus

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 7. August, gegen 15 Uhr am Geldwechsel-Schalter der Bank of Ayudhya (Krungsri) an der Naeb-Kehardt-Straße. Der Mann wollte dort Geld abholen, das über Western Union geschickt worden war.

Nach Angaben der Polizei konnte die Auszahlung wegen einer falschen Referenznummer nicht abgeschlossen werden. Daraufhin soll der Brite die beiden Mitarbeiter beschimpft und die Herausgabe des Geldes verlangt haben.

Mann soll versucht haben, in den Schalter zu gelangen

Die Polizei wirft ihm vor, weiter geschrien und die Mitarbeiter beschimpft zu haben. Er soll außerdem versucht haben, in den Schalterbereich zu gelangen, um die Angestellten zur Rede zu stellen.

Bei dem Vorfall seien Gegenstände am Geldwechselschalter verstreut und beschädigt worden. Ein Video der Auseinandersetzung wurde später in sozialen Medien veröffentlicht und zeigt einen Teil des Geschehens.

Polizei nimmt Verdächtigen zur Befragung mit

Polizisten fanden den Mann am Montag, dem 10. August, und brachten ihn zur Befragung mit. An der Befragung nahm auch Polizeigeneralleutnant Pisit Tanprasert, Leiter der Polizeiregion 7, teil.

Die Polizei identifizierte den britischen Staatsangehörigen als Zane. Nach Angaben der Ermittler räumte er seine Beteiligung an dem Vorfall ein und erkannte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe an.

Mehrere Vorwürfe im Strafverfahren

Die Ermittler erhoben Vorwürfe wegen Sachbeschädigung, Bedrohung oder Einschüchterung einer anderen Person, Beleidigung ins Gesicht sowie unangemessenen Verhaltens in der Öffentlichkeit. Als Grundlage nannte die Polizei die Paragraphen 358, 393, 392 und 388 des thailändischen Strafgesetzbuchs.

Die Polizei in Hua Hin teilte mit, dass das Strafverfahren abgeschlossen und an die Einwanderungsbehörde der Provinz Prachuap Khiri Khan weitergeleitet worden sei.

Einwanderungsbehörde soll Verfahren einleiten

Die Einwanderungsbehörde wurde aufgefordert, das Verfahren zum Widerruf des Visums des Mannes und zu seiner Abschiebung in sein Heimatland einzuleiten. Die Polizei begründete dies mit dem als aggressiv und gewalttätig beschriebenen Verhalten sowie einer möglichen Gefahr für die Öffentlichkeit.

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Notfälle können in Thailand unter 191 gemeldet werden. Die Polizeistation Hua Hin ist unter 032-511027 erreichbar.

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Quelle: Hua Hin Today
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