PHUKET, Thailand – Ein ausländischer Autofahrer soll mit einer Limousine gegen die Fahrtrichtung gefahren und mit einem Motorrad kollidiert sein. Der Fahrer einer Fahrdienst-App erlitt schwere Verletzungen und sagt, dass er bislang keine Entschädigung erhalten habe.
Motorradfahrer wartet auf Entschädigung
Der Thai wurde nach dem Unfall in ernstem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt einen Beinbruch und eine ausgekugelte Hüfte. Sein Motorrad wurde bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt.
Nach eigenen Angaben hat der verletzte Fahrer bisher kein Geld vom ausländischen Autofahrer erhalten. Er wandte sich an die Medien, weil er um Gerechtigkeit fürchtet.
Familie ohne Haupteinkommen
Der Mann sagte, er sei alleinerziehender Vater. Sein ein Jahr und acht Monate alter Sohn lebt bei der Familie in Yala.
In Phuket verdiente der Fahrer den Lebensunterhalt für seinen Sohn und war der wichtigste Verdiener der Familie. Seit seinen Verletzungen ist er ohne Einkommen.
Forderung an Polizei und Behörden
Der Fahrer fordert die örtliche Polizei und zuständige Behörden auf, den Fall zu verfolgen. Phuket Times berichtete am 18. August auf Facebook über den Vorfall. Sie sollen dafür sorgen, dass er zu seinem Recht kommt.
Die Nationalität des ausländischen Fahrers wurde nicht genannt. Unklar blieb auch, wo genau der Unfall passierte, welche Polizeidienststelle den Fall bearbeitet und ob der Fahrer noch in Thailand ist.
Weitere schwere Unfälle mit ausländischen Fahrern
Im Mai hatte eine Thai-Frau öffentlich um Hilfe gebeten, nachdem ihr Sohn bei einem Unfall mit einem ausländischen Motorradfahrer schwer verletzt worden war. Die Mutter veröffentlichte Aufnahmen und sagte, der Fahrer habe mit zwei Passagieren plötzlich die Spur gewechselt. Über eine Festnahme des ausländischen Fahrers wurde in thailändischen Medien nicht weiter berichtet.
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Eine weitere schwere Fahrerflucht wurde im Juni auf Koh Pha Ngan gemeldet. Ein Thai-Arzt wurde bei einem Motorradunfall lebensgefährlich verletzt, während er an einer Straße auf der Insel entlangging; der später als britischer Staatsbürger identifizierte Fahrer floh zunächst, wurde aber später festgenommen. Der Arzt starb anschließend im Krankenhaus an seinen Verletzungen.
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