Sattahip, Chon Buri – Fünf Mitarbeiterinnen einer Karaoke-Bar müssen nach einem TikTok-Video eine Geldstrafe zahlen. Die Frauen hatten nachts auf der Sukhumvit Road getanzt, Purzelbäume geschlagen und mit einem Hula-Hoop-Reifen gespielt – zur Sorge von Anwohnern, die Risiken für die Frauen und Autofahrer sahen.
Polizei identifiziert fünf Frauen aus dem Video
Nach Angaben der Person, der eine Karaoke-Bar gehört hatte das Lokal früh geschlossen. Die Mitarbeiterinnen nutzten die freie Zeit, um auf der Straße Videos aufzunehmen und gemeinsam zu feiern.
Nachdem Nutzer sich über die Aktion beschwert hatten, löschte die Person das Video und ihr TikTok-Konto. Mehrere thailändische Nachrichtenanbieter und Facebook-Seiten hatten das Material zu diesem Zeitpunkt bereits weiterveröffentlicht.
Aktion auf der Straße löst Beschwerden aus
Viele Nutzer fanden die Aufnahmen unterhaltsam. Anwohner sahen darin jedoch eine Gefahr für die Frauen und für Autofahrer auf der Sukhumvit Road.
Am Montag, dem 24. August, wies Komsan Khamtunkeaw, der Leiter der Polizeistation Sattahip, Verkehrspolizisten an, die Beteiligten zu ermitteln und rechtliche Schritte einzuleiten.
Frauen wollten nach eigenen Angaben Inhalte drehen
Die Beamten fanden die fünf Frauen später in der Karaoke-Bar und nahmen sie zur Befragung mit. Dabei erklärten die Frauen, sie seien spät in der Nacht auf die Straße gegangen, weil dort nur wenige Fahrzeuge unterwegs gewesen seien.Die Beamten warnten sie davor, das Verhalten zu wiederholen.
Sie hätten nicht erwartet, dass das Video zum Problem werden und die Polizei sie ausfindig machen würde. Die Frauen entschuldigten sich bei der Öffentlichkeit und versprachen, die Aktion nicht zu wiederholen.
Geldstrafe kann bis zu 500 Baht betragen
Die Polizei beschuldigte die Frauen, ohne triftigen Grund auf die Fahrbahn gegangen zu sein und den Verkehr behindert zu haben. Sie wurden nach dem Land Transport Act mit einer Geldstrafe belegt.
Die genaue Höhe wurde nicht bekannt gegeben. Nach dem Gesetz kann die Strafe bis zu 500 Baht betragen. Die Polizei forderte die Öffentlichkeit auf, Verkehrsregeln einzuhalten und Straßen nicht für private Aktivitäten oder das Aufnehmen von Inhalten zu nutzen.
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