Yala, Thailand – Durch einen Fehler bei einem Wissenschaftsexperiment an einer Grundschule im Bezirk Yaha in der Provinz Yala ist Alkohol in einem Klassenraum explodiert. Sieben Menschen, darunter fünf Schüler und zwei Lehrerinnen, wurden verletzt. Drei Schüler erlitten schwere Verletzungen und sollen zur weiteren Behandlung verlegt werden.
Drei Schüler schwer verletzt
Der Unfall ereignete sich am 26. August gegen 11.30 Uhr in einem Klassenraum der zweiten Grundschulstufe. Ein Schüler erlitt dabei schwere Verletzungen.
Ein weiterer Schüler wurde am linken Auge verletzt, ein dritter an beiden Augen. Die drei Kinder sollten vom Krankenhaus Somdet Phra Yupparat Yaha zur weiteren Behandlung in das Zentralkrankenhaus Yala verlegt werden.
Sieben Verletzte nach Explosion
Unter den Verletzten sind fünf Schüler – vier Jungen und ein Mädchen – sowie zwei Lehrerinnen. Zwei weitere Schüler wurden weniger schwer verletzt und zur Beobachtung im Krankenhaus in Yaha aufgenommen.
Die beiden Lehrerinnen erlitten leichte Wunden und Schürfungen an den Beinen und Fußrücken. Die Verletzten wurden zunächst aus dem betroffenen Klassenraum in das Krankenhaus Somdet Phra Yupparat Yaha gebracht.
Lehrkraft hörte plötzlich ein explosionsähnliches Geräusch
Eine Lehrkraft der vierten Klasse berichtete, er sei gerade auf dem Weg zur Toilette gewesen, als er plötzlich ein explosionsähnliches Geräusch hörte. Vor dem Klassenraum herrschte Unruhe, mehrere Kinder hatten Verletzungen, die wie Verbrennungen und Schürfwunden aussahen.
Vor dem Raum lagen Kleidungsstücke. Nach ersten Einschätzungen könnten sie mit dem Alkohol in Verbindung stehen. Zum Zeitpunkt des Unfalls führte die Klassenleitung der zweiten Klasse mit den Kindern das Wissenschaftsexperiment durch.
Schule schickt übrige Kinder nach Hause
Der Schuldirektor und die Lehrer organisierten sofort Krankenwagen und halfen den Verletzten, den Unfallort zu verlassen. Die übrigen Schüler, die nicht verletzt wurden, aßen zunächst zu Mittag.
Anschließend verständigte die Schule die Eltern, damit sie ihre Kinder am Nachmittag abholen konnten. Damit sollte die Sicherheit der Schüler gewährleistet und die Situation beruhigt werden.
Behörden prüfen weitere Behandlung
Yalas stellvertretender Gouverneur Weerapat Boontharik und der Bildungsdirektor der Provinz, Dr. Somphong Phalaichai, besuchten die verletzten Kinder im Zentralkrankenhaus Yala. Das Ärzteteam soll den Zustand der drei schwer verletzten Schüler genau bewerten.
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Für den Schüler mit Verletzungen an beiden Augen wird eine mögliche Verlegung in das Songklanagarind-Krankenhaus im Bezirk Hat Yai geprüft. Das Bildungsministerium hat außerdem einen Notfallfonds für die betroffenen Schüler vorbereitet, während die zuständigen Behörden die genaue Unfallursache untersuchen und Maßnahmen gegen eine Wiederholung prüfen.

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