BANGKOK – Die Cyberpolizei hat bei landesweiten Durchsuchungen 186 Personen festgenommen und 228 Schusswaffen beschlagnahmt. Die Ermittler gingen gegen den illegalen Waffenhandel über Facebook, Shopee und LINE OA vor und stellten außerdem 1.294 Schuss Munition sowie einen selbstgebauten Sprengkörper sicher.
194 Waffen ohne Registrierung beschlagnahmt
Die Polizei durchsuchte mehr als 200 Ziele in zwölf Provinzen. Unter den 228 sichergestellten Waffen waren 33 registrierte Waffen, 194 Waffen ohne Registrierung und eine Kriegswaffe.
Außerdem beschlagnahmten die Beamten 1.294 Schuss Munition und 27 Waffenzubehörteile. Bei den Durchsuchungen wurde auch ein selbstgebauter Sprengkörper gefunden.
Waffenhandel über Facebook und LINE OA
In der Provinz Chachoengsao nahmen die Ermittler eine Person fest, die Waffen über Facebook zum Verkauf angeboten haben soll. In Samut Prakan führte eine Spur zu einem Geschäft für Eier.
Die Ermittler waren zuvor auf ein Geschäft gestoßen, das sich auf Shopee als Händler für Autoteile ausgegeben haben soll. Der Verkauf lief auch über eine LINE-OA-Gruppe mit mehr als 800 Mitgliedern.
Werkstatt soll Blankfeuerwaffen umgebaut haben
In Udon Thani nahm die Polizei einen Motorradmechaniker fest. Die Person soll Blankfeuerwaffen umgebaut und anschließend zum Verkauf angeboten haben.
Die Ermittlungen gehörten zu den landesweiten Maßnahmen gegen den illegalen Onlinehandel mit Schusswaffen. Die Verdächtigen wurden nach den Festnahmen an die zuständigen Stellen übergeben.
Neun Waffen beim Besitzer eines Reistrocknungsplatzes
In Suphan Buri stellten die Beamten neun Schusswaffen beim Besitzer eines Reistrocknungsplatzes sicher. Die Person soll in sozialen Netzwerken wiederholt Bilder von Waffen veröffentlicht haben.
Die Waffen wurden beschlagnahmt.
UZI und Drogen in Saraburi gefunden
In Saraburi nahmen die Ermittler eine verdächtige Person fest, bei der sie eine UZI-Maschinenpistole und Methamphetamin-Tabletten fanden.
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Auch diese Person wurde zusammen mit den anderen festgenommenen Personen den zuständigen Behörden übergeben. Nun sollen die Verfahren nach den geltenden Gesetzen weitergeführt werden.
Cyberpolizei kündigt weitere Ermittlungen an
Die Polizei warnte davor, Schusswaffen illegal zu kaufen, zu verkaufen, zu besitzen oder mitzuführen. Auch der Kauf über Online-Kanäle könne strafbar sein und zu Straftaten sowie Gewalt führen.
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Die Cyberpolizei will den illegalen Waffenhandel weiter untersuchen, unterbinden und strafrechtlich verfolgen. Waffenbesitzer wurden aufgefordert, die gesetzlichen Vorgaben strikt einzuhalten und sich nicht an illegalem Verkauf, Umbau oder Besitz zu beteiligen.

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