Ex-Frau nimmt bettlägerigen 77-Jährigen nicht auf

Helfer brachten den Mann zurück ins Krankenhaus und schalteten die Sozialbehörden ein. Gemeinde und Behörden suchen nun einen Betreuungsplatz. Bis dahin bleibt die Klinik eingebunden.

Ex-Frau nimmt bettlägerigen 77-Jährigen nicht auf
Matichon

AYUTTHAYA, Thailand – Eine 77-jährige bettlägerige Person wurde nach der Entlassung aus dem Krankenhaus von der ehemaligen Ehefrau nicht wieder ins Haus aufgenommen. Helfer brachten den Mann deshalb zurück ins Krankenhaus und schalteten die Sozialbehörden ein. Nun wird nach einer geeigneten Betreuungseinrichtung gesucht.

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Helfer bringen Patienten zurück ins Krankenhaus

Am 25. August 2569 gegen 9.30 Uhr wurde die Stiftung Ruamkatanyu zu dem 77-jährigen Damri gerufen. Der bettlägerige Mann war kraftlos und hatte eine Druckwunde am Rücken.

Nach der Untersuchung im Krankenhaus Lat Bua Luang sahen die Ärzte keinen Grund für eine stationäre Behandlung. Auf Veranlassung der Notaufnahme brachten die Helfer ihn nach Hause, verweigerte seine ehemalige Ehefrau jedoch die Aufnahme. Auch Gespräche und der Versuch, die Polizei zur Vermittlung einzuschalten, änderten daran nichts.

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Krankenhaus prüft Unterbringung

Der Helfer Chaiwat von der Station Lat Bua Luang sagte, er arbeite seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich und habe einen solchen Fall bisher noch nicht erlebt. Weil er sich um die Sicherheit und die Unterkunft des Patienten sorgte, brachte er ihn wieder ins Krankenhaus.

Die Ärztin Chutima erklärte, das Krankenhaus habe den Mann zunächst versorgt. Da die Kinder des Patienten weiterhin nicht erreichbar waren, schaltete die Klinik das Amt für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit ein, damit es vor Ort Hilfsmöglichkeiten bewertet und eine Überweisung in eine geeignete Einrichtung prüft.

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Ehemalige Ehefrau verweist auf eigene Probleme

Die 77-jährige ehemalige Ehefrau sagte, sie und der Patient hätten bis zur Trennung im Jahr 2551 zusammengelebt. Danach hätten sie jahrelang keinen Kontakt gehabt. Vor etwa einem Jahr sei der Mann zurückgekehrt, weil er keine andere Unterkunft gehabt habe.

Aus menschlicher Rücksicht habe sie ihn bei sich wohnen lassen, bis er bettlägerig wurde. Sie selbst sei alt, gesundheitlich eingeschränkt und habe Schwierigkeiten beim Gehen. Wegen ihres geringen Einkommens und weiterer familiärer Verpflichtungen habe sie weder die Kraft noch das Geld, ihn zu heben, zu baden oder zu versorgen. Sie bestritt, ihn im Stich lassen zu wollen, und bat die zuständigen Stellen um Hilfe.

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Gemeinde sucht Betreuungsplatz

Der Dorfvorsteher von Moo 1 im Bezirk Lat Bua Luang sagte, Gemeindeverantwortliche und freiwillige Gesundheitshelfer hätten den Mann bisher regelmäßig unterstützt. Als Hauptprobleme nannte er den Gesundheitszustand des Patienten und die Einschränkungen seiner ehemaligen Ehefrau.

Die Gemeinde hat nach eigenen Angaben die örtliche Verwaltungsorganisation und eine private Einrichtung für ältere Menschen kontaktiert. Dort soll der Patient nach Verfügbarkeit aufgenommen werden.

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Altenpflege und finanzielle Hilfe geplant

Die Behörden bereiten außerdem vor, die Altersrente des Mannes für seine Versorgung einzusetzen. Das Geld soll zur Deckung der Betreuungskosten verwaltet werden.

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Die Gemeinde und die staatlichen Stellen erklärten, sie würden den Patienten nicht sich selbst überlassen.

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Quelle: Matichon

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