BANGKOK, THAILAND – Im Elektronikzentrum Khlong Thom Centre brach in der Nacht zum Samstag nach einer ersten Eindämmung erneut Feuer in einem angrenzenden Gebäude aus. Zuvor hatten Explosionen und Einstürze drei Einsatzkräfte verletzt. Dichter Rauch zog bis in Richtung Bang Sue. Die Feuerwehr bekam den Brand schließlich unter Kontrolle, doch die Schäden und die Ursache sind noch offen.
Feuer flammt in Nachbargebäude erneut auf
Nachdem die Behörden den Brand zunächst unter Kontrolle gebracht hatten, loderten die Flammen um 0.35 Uhr in einem angrenzenden Geschäftshaus erneut auf. Als mögliche Ursache wurde angestaute Wärme genannt.
In dem Gebäude wurde Fahrzeugzubehör gelagert. Zuletzt galt es als möglicher Lagerort für Solarpaneele. Die Einsatzkräfte löschten den Brand etagenweise von unten nach oben. Um 1.43 Uhr galt die Lage als vollständig unter Kontrolle.
Explosionen und Einstürze verletzen drei Einsatzkräfte
Das Feuer brach am Freitagabend in einem Geschäft im Erdgeschoss des Khlong Thom Centre an der Worachak Road aus. Die Flammen breiteten sich bis zu einem Zwischengeschoss unter dem Parkbereich aus, während wiederholt Explosionen zu hören waren.
Teile des Vordachs und der Parkstruktur stürzten ein. Ein freiwilliger Helfer sowie Feuerwehrleute der Stationen Suan Mali und Samsen wurden verletzt und in das Central Hospital gebracht. Nähere Angaben zu ihrem Zustand lagen zunächst nicht vor.

Wassermangel erschwert Löscharbeiten
Neun Feuerwachen rückten zu dem Brand aus, nachdem die erste Meldung um 20.42 Uhr eingegangen war. Wegen der starken Hitze, des dichten Rauchs und der engen Zugänge konnten die Einsatzkräfte nicht bis zum Brandherd im Inneren vordringen.
Während der Löscharbeiten wurde das Wasser knapp. Die Stadtverwaltung schickte deshalb zusätzliche Tanklöschfahrzeuge, damit die Feuerwehr vom Erdgeschoss, vom Zwischengeschoss und vom Parkbereich aus weiter löschen konnte.
Ursprünglicher Brand bleibt auf das Zentrum begrenzt
Die Flammen erreichten mehrere Bereiche des Gebäudes und waren auch an der Rückseite sowie am Zugang zum Parkbereich sichtbar. Feuerwehrleute zogen sich wegen der instabilen Konstruktion an sichere Positionen zurück und griffen den Brand von außen an.
Nach Angaben aus der Nacht konnte ein Übergreifen des ursprünglichen Brandes auf die benachbarten Gebäude zunächst verhindert werden. Einsatzkräfte kontrollierten angrenzende Geschäfte, Dächer und gemeinsame Wände, während unter den Trümmern weitere Glutnester vermutet wurden.
Rauch zieht über mehrere Stadtteile
Dichter Rauch breitete sich vom Bezirk Pom Prap Sattru Phai in Richtung Bang Sue aus. Da im Zentrum unter anderem Kunststoffe, Elektronik und Geräte mit Gasbezug brannten, wurden Anwohner in der Umgebung aufgefordert, die Fenster zu schließen und den Aufenthalt im Freien zu begrenzen.
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Offizielle Messwerte zur Luftqualität und eine genaue Bewertung der Rauchbestandteile lagen zunächst nicht vor. Straßen rund um das Zentrum wurden gesperrt oder nur eingeschränkt freigegeben, damit Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge Zufahrten nutzen konnten.
Ursache und Schäden werden noch geprüft
Die Ursache des ursprünglichen Brandes war zunächst nicht geklärt. Als erster Brandort galt ein Geschäft im Erdgeschoss. Ein technischer Defekt oder eine andere konkrete Ursache wurde noch nicht bestätigt.
Wegen der Hitze, der Trümmer und weiterer möglicher Einstürze konnten Rettungskräfte das Gebäude nicht vollständig durchsuchen. Auch die Zahl der betroffenen Geschäfte, der Zustand von Fahrzeugen im Parkbereich und die Höhe der wirtschaftlichen Schäden waren noch unbekannt.
Behörde richtet Anlaufstelle für Betroffene ein
Der Gouverneur von Bangkok, Chadchart Sittipunt, war noch in der Nacht am Einsatzort. Die Bezirksverwaltung von Pom Prap Sattru Phai besichtigte das Gelände und richtete eine Stelle ein, bei der sich Menschen registrieren können, die von dem Brand betroffen sind.
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Feuerwehrleute kühlten die beschädigten Gebäudeteile weiter und löschten verbliebene Glutnester. Ingenieure müssen die Parkstruktur und das Zwischengeschoss prüfen, bevor Suchmannschaften die zerstörten Bereiche sicher betreten können.

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