Flut-Gefahr am Mekong: Pegel steigen

Für acht Mekong-Provinzen wird vom 31. August bis 6. September ein Pegelanstieg erwartet. In Nong Khai und Bueng Kan werden kritische Pegel überschritten.

Flut-Gefahr am Mekong: Pegel steigen
ThaiRath

Am Mekong steigt der Wasserstand in Thailand voraussichtlich um 2,0 bis 4,8 Meter. Das Nationale Amt für Wasserressourcen erwartet vom 31. August bis 6. September in acht Provinzen steigende Pegel; besonders in vier Provinzen drohen in tiefer gelegenen Gebieten kritische Pegel und Überschwemmungen.

Mekong-Pegel in Nong Khai und Bueng Kan über dem kritischen Stand

An der Messstation Nong Khai im Bezirk Mueang Nong Khai soll der Wasserstand vom 2. bis 4. September über die kritische Marke steigen. Der Höchststand wird für den 4. September erwartet und könnte 0,28 Meter über dem kritischen Niveau liegen.

An der Station Bueng Kan im Bezirk Mueang Bueng Kan wird der kritische Pegel vom 2. bis 5. September überschritten. Für den 5. September wird ein Höchststand von 1,22 Metern über der kritischen Marke prognostiziert.

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Starker Regen und hohe Abflüsse aus Laos treiben Wasserstand an

Das Nationale Amt für Wasserressourcen führt die Entwicklung auf eine nach Süden wandernde Monsunrinne zurück, die über den Norden und den oberen Nordosten Thailands zieht und in ein Tiefdruckgebiet über Südchina übergeht. Gleichzeitig bringt der Südwestmonsun über der Andamanensee, Thailand und dem Golf von Thailand relativ starke Winde.

Vom 31. August bis 2. September werden im oberen Laos sowie im Norden und Nordosten Thailands sehr starke Regenfälle erwartet. Am 31. August sollen außerdem rund 18.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde den Xayaburi-Staudamm passieren.

Warnung gilt für acht Mekong-Provinzen

Die Prognose erfasst den Mekong zwischen dem Bezirk Chiang Saen in Chiang Rai und dem Bezirk Khong Chiam in Ubon Ratchathani. Für die meisten Abschnitte wird ein Anstieg von etwa 2,0 bis 4,8 Metern erwartet.Die Vorhersage erfolgt fünf Tage im Voraus.

Besonders gefährdet sind tiefe Uferbereiche in Nong Khai, Bueng Kan, Nakhon Phanom und Mukdahan. Auch Nebenflüsse in Thailand könnten betroffen sein, wenn ihr Wasser nicht problemlos in den Mekong abfließen kann.

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Diese Bezirke sollen sich auf Überflutungen vorbereiten

In Nong Khai betrifft die Warnung die Bezirke Sangkhom, Si Chiang Mai, Tha Bo, Mueang Nong Khai, Phon Phisai und Rattanawapi. In Bueng Kan werden Pak Khat, Mueang Bueng Kan, Bung Khla und Bueng Khong Long genannt.

In Nakhon Phanom gelten Ban Phaeng, Tha Uthen, Mueang Nakhon Phanom und That Phanom als betroffene Bezirke. In Mukdahan umfasst die Warnung Wan Yai, Mueang Mukdahan und Don Tan.

Behörden sollen Bevölkerung am Mekong informieren

Das Nationale Amt für Wasserressourcen fordert die zuständigen Stellen in den Mekong-Provinzen auf, sich auf über die Ufer tretendes Wasser und Überschwemmungen vorzubereiten. Das gilt vor allem für tiefe Gebiete direkt am Fluss.

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Menschen, die am Mekong unterwegs sind, dort Aktivitäten ausüben oder in Ufernähe wohnen, sollen die Wasserlage aufmerksam verfolgen. Die Behörden sollen über die Entwicklung informieren und vor möglichen Folgen der wechselnden Pegelstände warnen.

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Quelle: Thairath

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