BANGKOK, Thailand – Die nationale Energiekommission hat eine Entlastung bei den Stromkosten für September bis Dezember 2026 beschlossen. Gleichzeitig soll das Ziel für den Ankauf von Solarstrom aus Bürgeranlagen auf 10.000 Megawatt steigen, wobei überschüssiger Strom 20 Jahre lang mit 2,20 Baht pro Einheit vergütet wird.
16,23 Satang Ft-Anteil pro Einheit
Für den Zeitraum von September bis Dezember wurde der Einzelhandelspreis für den sogenannten Ft-Anteil auf 16,23 Satang pro Einheit festgelegt. Das zuständige Energieregulierungskomitee beschloss, dass die Electricity Generating Authority of Thailand und PTT zunächst aufgelaufene Kosten für die Bevölkerung übernehmen.
Zusätzlich sollen 16.127,17 Millionen Baht aus zurückgehaltenen Überschussbeträgen zur Senkung der Strombelastung eingesetzt werden. Der Gaspreis für Kraftwerke wird nach den tatsächlichen Kosten berechnet, darf aber den geschätzten durchschnittlichen regulierten Preis von 363,53 Baht pro Million British Thermal Units nicht überschreiten.
Solarziel steigt auf 10.000 Megawatt
Die Kommission genehmigte eine Ausweitung des Solarprogramms für Bürger. Es umfasst Anlagen auf Dächern, auf dem Boden und schwimmende Anlagen im sogenannten Net-Billing-Modell.
Haushalte dürfen Strom für den eigenen Verbrauch erzeugen und Überschüsse ins Netz verkaufen. Die angebotene Leistung darf höchstens fünf Kilowatt pro Zähler betragen. Für den überschüssigen Strom gilt ein Ankaufspreis von 2,20 Baht pro Einheit über 20 Jahre.
Alte Solarverträge werden verlängert
Auch Teilnehmer früherer Bürger-Solarprogramme sollen von der längeren Laufzeit profitieren. Das gilt für Projekte auf Grundlage von Beschlüssen aus den Jahren 2018 und 19 sowie für das Programm mit dem Ziel von 500 Megawatt aus dem Jahr 2026.
Die bisherige Ankaufdauer von zehn Jahren wird für diese Projekte ebenfalls auf 20 Jahre verlängert. Das bisherige Ziel von 500 Megawatt ist in der neuen Gesamtmarke von 10.000 Megawatt enthalten.
Gaspreisdifferenzen werden später eingezogen
PTT und die Electricity Generating Authority of Thailand sollen die Gaspreise nach den Vorgaben der Energieregulierung für eigene Kraftwerke sowie für unabhängige und kleine Stromproduzenten berechnen. Die Regel gilt für Gas, das unter Verträgen mit PTT oder der Electricity Generating Authority of Thailand bezogen wird und zur Stromversorgung der drei staatlichen Versorger beiträgt.
Preisunterschiede zwischen den tatsächlichen Gaskosten und den angesetzten Kosten sollen ab der Abrechnungsrunde Mai 2570 schrittweise eingezogen werden. Die Energieregulierungskommission soll diesen Prozess überwachen.
Neue Regeln und schnellere Anschlüsse
Die Energieregulierungskommission soll die nötigen Vorschriften, Bekanntmachungen und Kriterien für die neuen Maßnahmen ausarbeiten oder anpassen. Die Metropolitan Electricity Authority und die Provincial Electricity Authority müssen aktuelle Echtzeitdaten über Verkauf und Ankauf von Strom aus erneuerbaren Energien an die Electricity Generating Authority of Thailand übermitteln.
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Für Bürger soll das Genehmigungs- und Anschlussverfahren vereinfacht und als zentrale Anlaufstelle organisiert werden. Die Maßnahmen sollen kurzfristig die Stromkosten begrenzen und langfristig mehr dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ermöglichen.
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meine 5 kwp Anlage läuft seit 14.06.2026. Aber erst vor 4 Tagen konnte ich Antrag auf Einspeisungsvertrag mit der PEA stellen! Selbst da musste ich nachhaken, indem ich darauf aufmerksam machte, das schon 3 Monate vorüber seien. Die PEA hat eine erschreckend langsame Organisation und so bin ich gespannt, wann letztendlich der Ingenieur von der PEA kommt, die Anlage überprüft und mein Smartmeter Zähler installiert werden wird. Ich bin gespannt, wie die PEA in die Lage versetzt werden soll, die zu erwartende Flut von Anträgen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Das gibt meiner Meinung nach erst mal ein Riesen Chaos.