Vater nach Tochter-Missbrauch frei – Mutter in Panik

Riesen-Schock für eine Mutter! Der wegen sexuellen Missbrauchs der Tochter beschuldigte Ex-Mann ist nach Wochen im Gefängnis wieder frei und beteuert seine Unschuld.

Vater nach Tochter-Missbrauch frei – Mutter in Panik
Banmuang

Prakhon Chai, Thailand – Ein wegen sexuellen Missbrauchs seiner Tochter beschuldigter Mann ist nach 84 Tagen Untersuchungshaft wieder frei. Die gesetzlich möglichen sieben Haftperioden waren abgelaufen, während die Staatsanwaltschaft weitere Ermittlungen verlangt hatte. Die Mutter befürchtet nun um die Sicherheit ihrer Familie und bittet um Schutz.

Beschuldigter nach 84 Tagen wieder zu Hause

Nach Angaben des Ermittlers der Polizeistation Ban Bua konnte der 37-Jährige nicht länger festgehalten werden. Das Gericht hatte die sieben gesetzlich zulässigen Haftperioden ausgeschöpft.

Die Freilassung bedeutet nach Darstellung der Polizei keine Entscheidung über seine Schuld. Die Ermittlungen laufen weiter, nachdem die Staatsanwaltschaft zusätzliche Untersuchungen verlangt hat.

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Vorwurf soll sich über sechs Jahre erstrecken

Die 34-jährige Frau aus dem Bezirk Prakhon Chai hatte im Juni Anzeige gegen ihren früheren Ehemann erstattet. Die Stiftung Paweena begleitete sie dabei zur Polizei.

Sie beschuldigt den Mann, ihre Tochter vom fünften bis zu ihrem elften Lebensjahr missbraucht zu haben. Das Provinzgericht Nang Rong erließ daraufhin einen Haftbefehl wegen Vergewaltigung eines Kindes unter 13 Jahren, unsittlicher Handlungen an einem Kind unter 13 Jahren sowie des Wegbringens eines Kindes unter 13 Jahren zum Zweck unsittlicher Handlungen.

Mutter berichtet von einem belastenden Beitrag

Am 17. September erfuhr die Frau nach eigenen Angaben, dass ihr früherer Ehemann wieder zu Hause sei. Nachbarn hätten ihr außerdem einen Beitrag gezeigt, den der Mann im Internet veröffentlicht hatte.

Die Frau deutete den Beitrag als Reaktion auf ihre Anzeige. Darin habe der Beschuldigte die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, die Anschuldigungen seien nicht wahr.

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Familie bittet um Schutz

Die Frau sagt, ihre Familie lebe seit der Freilassung in Angst. Sie befürchte, dass ihr früherer Ehemann ihr oder Angehörigen etwas antun könnte, und bittet die zuständigen Stellen um Schutz.

Nach ihrer Darstellung sei der Mann leicht reizbar. Konkrete Angaben zu einem Angriff oder einer Drohung gegen die Familie liegen in dem Bericht nicht vor.

Beschuldigter weist Vorwürfe zurück

Der 37-Jährige bestreitet, der Tochter etwas angetan zu haben. Er erklärte, die Vorwürfe seien ungerecht und er sei 84 Tage festgehalten worden.

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Seine Freilassung führte er auf eine gerichtliche Entscheidung zu seinen Gunsten zurück. Zugleich sagte er, er habe niemanden bedroht.

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Staatsanwaltschaft verlangt weitere Ermittlungen

Der Ermittler erklärte, die Akte sei wegen der langen Dauer der mutmaßlichen Taten zur Ergänzung zurückgegeben worden. Es gehe um mehrere einzelne Vorwürfe, die weiter geprüft werden müssten.

Der Beschuldigte soll am folgenden Tag erneut der Staatsanwaltschaft vorgeführt werden. Die Polizei will anschließend das Verfahren mit weiteren Vorwürfen fortsetzen.

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Quelle: Banmuang

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