CHONBURI – Ein 65-jähriger Hundeliebhaber ist in einem engen Erdloch im Bezirk Ban Bueng tot gefunden worden. Neben seinen Händen lagen zwei neugeborene Welpen. Nach starkem Regen könnte der Mann versucht haben, die Tiere aus dem Loch zu retten, die genaue Todesursache ist aber noch offen.
Mann lag tief in engem Erdloch
Rettungskräfte der Sila-Dhamma-Vereinigung entdeckten den Mann in Ban Noen Kruat im Unterbezirk Nong Irun. Das Erdloch lag auf einer bewachsenen Fläche neben einem Entwässerungskanal auf einem Wohngrundstück.
Die Öffnung war etwa 60 Zentimeter breit. Ein Fuß ragte heraus. Die Helfer gruben zunächst rund 30 Zentimeter nach unten und legten den Körper anschließend auf einer Länge von etwa 1,5 Metern frei.
Zwei tote Welpen neben seinen Händen
Die Rettungskräfte brauchten etwa zehn Minuten, um den Körper aus dem Tunnel zu holen. Der Mann lag auf dem Bauch, beide Arme waren nach vorn ausgestreckt.
Neben seinen Händen fanden sie zwei tote neugeborene Welpen. Bei der ersten Untersuchung gab es keine offensichtlichen Hinweise auf einen Angriff.

Bruder entdeckte den herausragenden Fuß
Der Tote wurde als Wana Sae-li identifiziert. Er lebte allein auf dem Grundstück. Sein 75-jähriger Bruder Somsak wohnte etwa 20 Meter entfernt und sah am Morgen nur Wanas Motorrad vor dem Haus.
Nachdem er seinen Bruder weder zu Hause noch an dessen Arbeitsplatz gefunden hatte, suchte Somsak die Umgebung ab. Zunächst hielt die Familie den sichtbaren Fuß für einen Schuh, den Hunde beim Graben verschüttet haben könnten. Bei einer erneuten Suche bewegten die Angehörigen die Erde mit einem Stock und erkannten, dass es sich um einen menschlichen Fuß handelte.
Wana kümmerte sich stark um Hunde
Wanas Nichte sagte, ihr Onkel habe Hunde sehr geliebt. Er habe manchmal selbst auf Essen verzichtet, damit die Tiere genug bekamen, und nach ihnen gesucht, wenn eines verschwunden war.
Die Nichte hatte ihn zuletzt am Vortag gegen 17 Uhr gesehen. Als die Familie ihn am nächsten Morgen nicht fand, begann sie, das Grundstück und die Umgebung abzusuchen.
Möglicher Rettungsversuch nach starkem Regen
Pittaya Kongsri von der Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Nong Irun sagte, Wana sei für seine Tierliebe bekannt gewesen. In der Nacht hatte es stark geregnet.
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Pittaya vermutete, Wana könne befürchtet haben, dass Regenwasser das Erdloch überflutet, in dem eine Hündin ihre Welpen geboren hatte. Möglicherweise kroch er hinein, um die Tiere zu retten. Der enge Tunnel und die nasse, sandige Erde könnten danach um ihn herum eingestürzt sein.
Weitere Welpen unter dem Haus gefunden
Bei der Suche auf dem Grundstück entdeckten die Einsatzkräfte acht weitere neugeborene Welpen. Sie lagen zusammen unter dem Haus. Zwei Hündinnen befanden sich in der Nähe.
Der Tunnel lag in sandigem Boden neben dem Entwässerungskanal. Wasser sickerte durch die feuchte Erde. In der Umgebung wurden mehrere weitere Löcher gefunden, die offenbar von Hunden gegraben worden waren.
Polizei untersucht die Todesursache
Polizisten der Polizeistation Ban Bueng dokumentierten den Fundort. Ein Arzt untersuchte den Leichnam.
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Die Ermittlungen zur genauen Todesursache liefen weiter.
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