Sattahip, Thailand – Beim Untergang des Fischerboots „S. Kanchanawari 888“ vor Sattahip sind drei Menschen gestorben, 15 Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Vier weitere Seeleute werden noch vermisst. Die thailändische Marine setzt unter anderem einen Seahawk-Hubschrauber und ein Froschmänner-Team für die Suche ein.
Drei Tote, vier Seeleute vermisst
An Bord des Fischerboots waren insgesamt 22 Menschen. Einsatzkräfte bestätigten 15 Überlebende, drei Tote und vier Vermisste.
Ein Leichnam wurde mit einem Fischerboot an die Küste bei Chong Samae San im Bezirk Sattahip gebracht. Bei dem Toten handelt es sich um den 46-jährigen Schiffsführer Wichan.
Bergung durch starken Seegang erschwert
Die Leichen von zwei weiteren Besatzungsmitgliedern befinden sich nach Angaben der Einsatzkräfte noch im Boot. Starker Wind und hoher Seegang erschweren die Bergung.
Die Unglücksstelle liegt rund 40 Seemeilen vom Kap Laem Pu Chao entfernt. Die Behörden gaben die Position mit 11 Grad 56,93 nördlicher Breite und 100 Grad 50,30 östlicher Länge an.
Marine schickt Hubschrauber und Taucher
Die Marine der Ersten Region und das Maritime Enforcement Coordination Center der Ersten Region schickten das Patrouillenboot T.112 zur Unglücksstelle. Auch ein S-70B-Seahawk-Hubschrauber und ein Spezialteam mit Tauchern wurden eingesetzt.
Fischerboote aus der Umgebung unterstützen die Suche nach den vier Vermissten. Die Einsatzkräfte suchten das Seegebiet gemeinsam systematisch ab.

Ursache des Untergangs wird geprüft
Die geretteten Besatzungsmitglieder waren auf dem Rückweg zur Küste. Fischerboote brachten sie nach Sattahip.
Warum die „S. Kanchanawari 888“ unterging, war zunächst nicht geklärt. Die zuständigen Behörden untersuchen die Ursache.

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