SÜD-THAILAND – Die Flughäfen im Süden Thailands stellen sich auf Starkregen ein. Wegen Warnungen für zehn Provinzen sollen sie vorbereitet sein, und die Sicherheit der Passagiere hat Vorrang. Wenn Flächen nicht sicher sind, dürfen sie eingeschränkt oder gesperrt werden. Das ordnete der stellvertretende Verkehrsminister Phatthaphong Phatthaprasit an.
Warnung für zehn Südprovinzen bis 26. Oktober 2026
Der Wetterdienst erwartet im Süden anhaltenden Regen, in einigen Gebieten starken bis sehr starken Niederschlag. Das Nationale Wasserressourcenamt warnt vor überfluteten Flächen, Sturzfluten, Sturzfluten aus den Bergen und Erdrutschen in Risikogebieten.
Betroffen sind Ranong, Phang Nga, Phuket, Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Satun, Yala und Narathiwat. Die Warnung gilt vom 23. bis 26. Oktober 2026.
Flughafen Narathiwat: Pumpen und 4.110 Meter Entwässerungsgraben
Der Generaldirektor des Flughafenamts, Danai Ruengsorn, sagte, der Flughafen Narathiwat sei vorbereitet. Die Behörde stimmt sich mit der Provinz und dem Bewässerungsamt Nr. 17 ab, um Pump- und Entwässerungssysteme bereitzustellen.
Geplant sind ein Antrag auf zusätzliche Pumpen und das Ausbaggern der Entwässerungskanäle auf rund 4.110 Meter. So soll das Wasser schneller abfließen und sich auf dem Flughafengelände weniger stauen.
Andere Südflughäfen prüfen ihre Notfallpläne
Für die übrigen Flughäfen im Süden hat die Behörde angeordnet, Notfall- und Serviceplanung zu überprüfen. Personal, Geräte und Kontaktwege zu den Stellen vor Ort sollen bereitstehen.
Zu den Partnern gehören die Luftverkehrskontrolle, die Provinzielle Elektrizitätsbehörde PEA, die Katastrophenschutzbehörde und die Fluggesellschaften.
Sicherheit geht vor: Flächen können gesperrt werden
Minister Phatthaphong betonte, dass Passagiere und Flughafennutzer Vorrang haben. Wenn Gelände oder Einrichtungen für den Flugbetrieb nicht sicher sind, dürfen betroffene Bereiche eingeschränkt oder gesperrt werden.
Die Piloten werden nach festem Verfahren über offizielle Mitteilungen informiert. Flugsicherung, Airlines und Behörden stimmen Flugplanung und Betreuung der Passagiere ab, und die Informationen sollen laufend aktualisiert werden.
Rund um die Uhr überwacht: Pumpen, Strom und Start- und Landebahnen
An den Flughäfen sollen Mitarbeiter die Lage rund um die Uhr beobachten. Sie prüfen Abflusshindernisse, Pumpen, Strom und Notstrom sowie Regenmenge und Wasserstände innerhalb und außerhalb des Geländes.
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Auch Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder werden laufend kontrolliert. Schon Anfang Oktober nahm das Ministerium an einer Sitzung zur Vorbereitung auf Notlagen im Verkehr teil, bei der die Überwachung der Wasserstände abgestimmt wurde, damit Reisende möglichst wenig Behinderungen erleben.

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