ARANYAPRATHET, THAILAND – Thailand hat 75 Kambodschaner über den Grenzübergang Ban Khlong Luek im Bezirk Aranyaprathet in der Provinz Sa Kaeo in ihre Heimat zurückgebracht. Die Abschiebung fand am Mittwoch, 4. November, statt. Die Gruppe hatte ihre Strafen in Thailand verbüßt und musste anschließend das Land verlassen.
Übergabe gegen 10 Uhr morgens
Die Rückführung fand gegen 10 Uhr statt. Die Burapha Task Force führte sie durch, gemeinsam mit der Einwanderungspolizei von Sa Kaeo und weiteren Sicherheitsbehörden.
Ban Khlong Luek ist der wichtigste Grenzübergang zwischen Thailand und Kambodscha in der Provinz Sa Kaeo. Über ihn verließ die Gruppe das Land.
46 Männer, 19 Frauen und 10 Begleitpersonen
Unter den 75 Menschen waren 46 Männer und 19 Frauen. Die übrigen 10 waren Angehörige, die sie begleiteten.
Alle waren festgenommen und nach thailändischem Recht strafrechtlich verfolgt worden. Zu den einzelnen Delikten und Strafen machten die Behörden keine Angaben.
Paragraf 54 als Rechtsgrundlage
Grundlage war Paragraf 54 des Einwanderungsgesetzes von 1979 (B.E. 2522). Er regelt, wie Ausländer aus Thailand entfernt werden.
Thailändische Behörden wenden ihn an, wenn Ausländer nach Einwanderungs- oder Strafverfahren das Land verlassen müssen. Hier folgte die Abschiebung auf den Abschluss der Verfahren und war keine sofortige Zurückweisung an der Grenze.
Zusammenarbeit entlang der Grenze
Die Behörden ordnen die Rückführung als Teil der fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen Einwanderungsbeamten und Sicherheitsbehörden ein. Ziel ist, die Bewegungen entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze zu steuern und die Ordnung in der Region zu wahren.

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