Bangkok: Jedes zweite Auto stößt zu viel Rauch aus

Mit dem Ende der Regenzeit droht der Feinstaub zurückzukehren. Die Demokratische Partei fragt, ob die Behörden Qualmer wirklich bestraft haben. Auch Busse stehen im Visier.

Bangkok: Jedes zweite Auto stößt zu viel Rauch aus
Photo by Khunkorn Laowisit on Pexels

BANGKOK – Jedes zweite in Bangkok kontrollierte Fahrzeug stößt mehr schwarzen Rauch aus als erlaubt. Bei über 140.000 geprüften Fahrzeugen zwischen Oktober 2025 und September 2026 lagen mehr als 70.000 Wagen über dem Grenzwert. Mit dem Ende der Regenzeit droht der Feinstaub PM2.5 zurückzukehren. Apimuk Chanthawanich von der Demokratischen Partei fordert deshalb hartes Durchgreifen.

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Was nach den Messungen geschah

Die Zahlen stammen aus der Statistik der Stadtverwaltung Bangkok. Apimuk, stellvertretender Sprecher der Partei, will wissen, ob die Behörden die auffälligen Wagen nachverfolgt, erneut geprüft und rechtlich konsequent belangt haben.

Dazu kommt Staub von Baustellen. Nach Apimuks Darstellung gehen manche Betreiber dort verantwortungslos mit dem Problem um.

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Feinstaub kehrt mit dem Ende der Regenzeit zurück

Im November klingen Überschwemmungen und Regenzeit ab. Damit drohen die feinen Partikel wieder die Menschen in Thailand und in Bangkok zu belasten.

Bisher beließ es die Regierung meist bei Warnungen, die Bevölkerung solle sich selbst schützen. Die Partei fragt, wie ernsthaft die Gesetze gegen Verursacher tatsächlich angewendet werden.

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Busse, Lastwagen und Pickups im Visier

Die erste Forderung der Partei lautet, Schwarzrauch streng zu kontrollieren. Besonders betroffen sein sollen öffentliche Busse, Lastwagen und Pickups.

Apimuk zeigte dazu Videoclips von Fahrzeugen der Bangkok Mass Transit Authority (BMTA), die auf der Straße schwarzen Rauch ausstoßen.

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Kontrollen auf Baustellen und in Betrieben

Zweitens sollen die Behörden Baustellen und Betriebe flächendeckend und aktiv prüfen. Verstöße will die Partei sofort und nach Stufen bestrafen lassen.

Drittens sollen Bürger mithelfen und Verursacher melden können. Die Abteilung für Umweltverschmutzung und weitere Stellen sollen dafür Meldewege und die Hotline bekannter machen.

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Vier Behörden in der Pflicht

Die Meldekanäle der vier Hauptbehörden sollen mehr Menschen erreichen. Es sind die Landverkehrsbehörde, die Verkehrspolizei, die Abteilung für Umweltverschmutzung und die BMTA.

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ZUM ANGEBOT

PM2.5 gilt in Thailand seit mehr als sieben Jahren als nationale Aufgabe. Die Bevölkerung trägt die Folgen trotzdem weiter.

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Bestehende Gesetze streng anwenden

Das Gesetz für saubere Luft wird noch vorangetrieben. Bis dahin muss die Regierung nach Apimuks Worten die geltenden Gesetze streng und konsequent durchsetzen.

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Quelle: Thairath

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