PHUKET – Die Zahl der Verkehrstoten auf Phuket steigt alarmierend. Bereits 110 Menschen kamen von Januar bis Juni 2026 bei Unfällen ums Leben. Gleichzeitig laufen Reparaturen an zwei wichtigen Unterführungen, und die Behörden verstärken die Überwachung an zwei Brücken nach Sprungvorfällen.
110 Verkehrstote im ersten Halbjahr
Die Unfallbilanz der ersten sechs Monate 2026 ist düster: 110 Menschen starben auf Phukets Straßen. Sollte sich der Trend fortsetzen, rechnet die Provinz bis Dezember mit mehr als 200 Todesfällen.
Das wäre ein Anstieg von etwa 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2025 verzeichnete die Insel noch 149 Verkehrstote. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 waren es über 300.
Fünf-Punkte-Plan gegen die Unfallwelle
Das provinzielle Verkehrssicherheitskomitee hat praktische Maßnahmen in fünf Bereichen beschlossen. Der Plan umfasst öffentliche Aufklärung, Verkehrsdisziplin, Notfallhilfe, Nachsorge und Rehabilitation sowie Management.
Die Provinzverwaltung warnt ausdrücklich ausländische Motorradfahrer und Autofahrer vor den Gefahren. Der Ansatz soll Unfallprävention, Reaktion während Vorfällen und Unterstützung danach abdecken.
Beleuchtung in zwei Unterführungen wird repariert
An der Samkong-Unterführung und der Five-Way-Chalong-Unterführung laufen noch Beleuchtungsarbeiten. Die Pumpensysteme aller fünf Unterführungen der Insel funktionieren laut Gouverneur Chotnarin Kerdsom wieder.
In Samkong dauern die Reparaturen voraussichtlich noch zehn Tage. Die Arbeiten an der Five-Way-Chalong-Unterführung sollen innerhalb eines halben Monats abgeschlossen sein. Bis spätestens 20. August will die Provinz alles fertigstellen.
Nur nachts wird gearbeitet
Die Bautrupps können ausschließlich zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens tätig werden. Tagsüber ist der Verkehr zu dicht, um die Arbeiten durchzuführen.
Das enge nächtliche Zeitfenster hat zu Verzögerungen geführt. Autofahrer müssen in den betroffenen Abschnitten mit Behinderungen rechnen.
Videoüberwachung an Sarasin-Brücke und Thao-Thep-Krasattri-Brücke
Nachdem Menschen von den beiden Brücken sprangen, führen die Behörden jetzt erste Überwachungsmaßnahmen ein. Patrouillen sollen die Bereiche kontrollieren und auffälliges Verhalten melden.
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Die Daten werden in das PHUKET EYE-System der Provinzpolizei eingespeist. Dieses Netzwerk umfasst mehr als 700 Überwachungskameras. Der Tha Chatchai Highway District unterstützt die Sicherheitsüberwachung vor Ort.

Zur Verkehrssicherheit gehören auch Verkehrssichere Fahrzeuge. Die Bremsen und die Reifen sind meist in einem katastrophalen Zustand. Ich sollte mal mit dem Saläng fahren, kurz vor dem einstechen ins Reisfeld konnte ich noch halten. Von der Vorderbremse war nur noch der Bremshebel vorhanden, alles andere war weg. Seither schaue ich die abgestellten Fahrzeuge genauer an, das Grauen hat einen Namen: Fahrzeuge in Thailand!
Sie haben recht. Ist wie in vielen anderen Bereichen Resultat von „mai pen rai.“