BANGKOK, THAILAND – Eine 25-jährige Grundschullehrerin ist in ihrem roten Mazda 2 vor einem 7-Eleven an der Ramkhamhaeng Soi 60 tot aufgefunden worden. In dem Wagen lag ein Brief, in dem sie ihre Schwangerschaft und die Probleme mit ihrem Freund erwähnte, der das Kind nach ihren Angaben nicht als seines anerkannt hatte.
Brief nennt Schwangerschaft und Streit mit dem Freund
Die Frau schrieb, sie danke ihren Eltern für die gute Betreuung und dafür, dass sie trotz schwieriger finanzieller Verhältnisse ihre Ausbildung zur Lehrerin abschließen konnte. Als Grund nannte sie, dass sie sich wegen ihres Freundes verletzt fühlte „Niu“, mit dem sie seit zwei Jahren zusammen gewesen sei.
Nach dem Schreiben war sie schwanger geworden. Ihr Freund habe sich jedoch geweigert, das Kind als seines anzuerkennen. Die Polizei geht vorläufig davon aus, dass dieser Konflikt eine Rolle beim Tod der Frau gespielt haben könnte.
Tote im Fahrersitz entdeckt
Die Verstorbene saß auf dem Fahrersitz des Wagens. Sie trug ein weißes T-Shirt mit schwarzen Punkten und graue Shorts. Nach ersten Einschätzungen war sie etwa zehn Stunden zuvor gestorben.
Im Fußraum hinter den Vordersitzen fanden die Einsatzkräfte einen Holzkohleofen. Die Kohle war bereits vollständig verbrannt. Ein Kunde des Geschäfts hatte die Frau reglos mit gesenktem Kopf im Auto gesehen, gegen die Scheibe geklopft und schließlich die Behörden verständigt.
Anzeige wegen eines Angriffs wenige Tage zuvor
Die Frau arbeitete als Lehrerin an einer Grundschule im Raum Bang Khen und wohnte in einer Wohnung nahe dem Fundort. Am Abend des 27. August hatte sie bei der Polizeiwache Huamark Anzeige gegen ihren Freund erstattet.
Sie gab an, der Mann habe sie in ihrer Wohnung angegriffen und verletzt. Bei dem Freund handelt es sich laut Polizei um den als „ว่าที่ ร.ต.“ bezeichneten Natthaphon, dessen Nachname nicht veröffentlicht wurde.
Leiche zur Untersuchung gebracht
Die Polizei Huamark rückte mit Beamten der Spurensicherung, einem Gerichtsmediziner des Polizeikrankenhauses und Helfern der Ruamkatanyu-Stiftung aus.
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Die Leiche wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung in das Polizeikrankenhaus gebracht. Anschließend sollen die Angehörigen den Leichnam übernehmen und die religiösen Zeremonien organisieren.
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