BANGKOK, Thailand – Thailands Behörde für Binnenhandel will eine Aufstockung der Reisreserven um 30 Prozent und der Palmölvorräte um 20 Prozent vorschlagen. Der Plan soll das Land gegen eine durch El Niño ausgelöste Dürre absichern und Versorgung sowie Preise stabil halten. Behördenchef Wittayakorn Maneenet erwartet dennoch keine Engpässe bei Reis und Palmöl.
Reisreserve soll um 30 Prozent wachsen
Die Behörde will die strategischen Reisreserven um 30 Prozent erhöhen. Bei rohem Palmöl ist ein Plus von 20 Prozent vorgesehen.
Die zusätzlichen Vorräte sollen der nationalen Ernährungssicherheit dienen und Risiken für die Versorgung im Inland und für die Preise abfedern. Es handelt sich um einen Vorschlag der Behörde.
Reispreise bleiben trotz höherer Weltvorräte hoch
Nach Angaben Wittayakorns sind die weltweiten Reisbestände gestiegen, die Preise aber nicht gesunken. Auch Rohpalmöl sei nicht billiger geworden.
Andere Länder kauften nach und nach Reis, um eigene Vorräte für die Ernährungssicherheit und mögliche Dürren anzulegen. Das stütze die Nachfrage, obwohl mehr Reis auf dem Weltmarkt lagert.
Keine Engpässe bei Reis und Palmöl erwartet
Thailand werde wegen El Niño voraussichtlich weder bei Reis noch bei Palmöl knapp versorgt sein, sagte Wittayakorn. Das Land sei ein bedeutender Erzeuger beider Produkte.
Auch deutliche Preissprünge bei Reis und abgefülltem Palmöl erwartet die Behörde nicht. Die Vorräte reichten aus, Engpässe seien nicht absehbar.
Maniok und Mais bleiben unter Beobachtung
Bei Maniok und Mais will die Behörde die Versorgung während einer Dürre genau verfolgen. Thailand muss einen Teil des Bedarfs importieren, weil die heimische Produktion nicht ausreicht.
Auch Lebensmittel, Getränke und Produkte des täglichen Bedarfs stehen im Blick. Ihre Herstellung hängt teils von landwirtschaftlichen Rohstoffen ab, die von einer Dürre betroffen sein könnten. Auch Agrarprodukte wie Ölpflanzen waren Teil der Preismaßnahmen.
Hersteller planen vorerst keine Preiserhöhungen
Die Behörde hat mit Herstellern über die Versorgung und Preise gesprochen. Bei einem jüngsten Treffen ging es um Seife, Zahnpasta und Shampoo.
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Die Hersteller sollten genügend Ware produzieren. Preiserhöhungen seien derzeit nicht geplant, sagte Wittayakorn.
Aktionen sollen sich bei Händlern abwechseln
Wittayakorn räumte ein, dass einige Preisaktionen eingestellt wurden. Dadurch seien die Preise leicht gestiegen.
Einzelhändler und Großhändler wurden gebeten, ausgewählte Produkte abwechselnd mit Sonderaktionen anzubieten. Im Haushaltsjahr 2026 verfolgte die Behörde vier Hauptansätze. Einer davon umfasste die vorausschauende Planung der Agrarproduktion, stärkere Zusammenarbeit, weniger minderwertige Produkte sowie neue Absatz- und Handelsmöglichkeiten.
Programme senkten die Lebenshaltungskosten
Bei vier Produkten setzte die Behörde auf Maßnahmen entlang der Wertschöpfungskette: Futtermais, Ölpalmen, Maniok und Bananen. Sie unterstützte auch Landwirte, unter anderem mit dem Khao-Praneet-Projekt und einer zentralen Einkaufsstelle für Kokosnüsse.
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Mit den Märkten Thong Fah und dem Programm Thais Help Thais Plus sank die Belastung durch Lebenshaltungskosten laut Behörde um 816,54 Millionen Baht. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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