BANGKOK, THAILAND – Die thailändische Cyberpolizei ermittelt gegen die Verantwortlichen eines sexuell expliziten Livestreams, der auf Facebook weite Verbreitung fand, und warnt Nutzer: Wer den Clip likt oder teilt, kann strafrechtlich belangt werden. Behörden prüfen die Identität der im Video gezeigten Personen und den Standort der Seitenbetreiber und haben eine Prüfung der Inhaltsmoderation mit Facebook Thailand angekündigt.
Ermittler springen an
Generalmajor Chatpandakarn Klaiklueng, stellvertretender Kommissar des Cyber Crime Investigation Bureau, sagte, Beamte wurden in der Nacht auf den Clip aufmerksam, nachdem die Social-Media-Überwachung Alarm geschlagen hatte.
Die Polizei ließ die Technology Crime Inspection and Analysis Division damit beauftragen, die URL zu prüfen und die im Video gezeigten Personen zu identifizieren; die Behörden kündigten an, den Fall streng und im vollen Umfang des Gesetzes zu verfolgen.
Prüfung von Identität und Standort
Die Ermittler untersuchen nun, ob die Betreiberseite oder die Personen im Material thailändische Staatsbürger sind oder sich in Thailand aufhielten.
Gibt es eine Verbindung zu Thailand, will die Polizei Anklagen nach dem Computer-Kriminalitätsgesetz prüfen, sagte Chatpandakarn.
Zusammenarbeit mit Facebook Thailand
Die Cyberpolizei will sich mit Facebook Thailand abstimmen, um zu klären, warum die Community-Standards das sexuell explizite Material nicht früher erkannten und entfernten.
Nach Angaben der Behörden hatte sich der Clip bereits auf ein Publikum verbreitet, das Berichten zufolge in die Millionen ging; die Polizei will die Filter- und Moderationsabläufe prüfen.
Behörden sehen Nachahmungsgefahr
Beamte stufen das Material als schädlich ein, das Nachahmer anregen könnte, besonders Kinder und Jugendliche.
Die Polizei warnt eindringlich vor dem Posten, Liken oder Teilen solcher Inhalte und betont die Schutzpflicht gegenüber jungen Internetnutzern.
Rechtliche Konsequenzen
Die Polizei beruft sich auf Abschnitt 14 des Computer-Kriminalitätsgesetzes, der unter anderem obszöne Inhalte in Computersysteme abdeckt.
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Verstöße können laut Behörden mit bis zu fünf Jahren Haft, einer Geldstrafe von bis zu 100.000 Baht (etwa £2,100) oder beidem geahndet werden; das gilt nach Angaben der Polizei auch für das bewusste Weiterverbreiten durch Nutzer.
Melden statt teilen
Die Cyberpolizei ruft Nutzer dazu auf, ähnliche Inhalte zu melden und die Hotline 1441 zu kontaktieren, statt sie zu verbreiten.
Die Ermittlungen zur Identifizierung der Personen und der Seitenbetreiber laufen weiter; wer wissentlich obszöne oder rechtswidrige Computerdaten verbreitet, muss mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen.



genil, wenn es thais sind, und über eine million es teilten, sind die gefängnise bald voll und die staatskasse auch..555
Ein LIKE Verbot!
Das sagt alles aus,was in Thailand abgeht.