PHUKET, THAILAND – Das thailändische Kabinett hat die visafreie 60-Tage-Regelung für 93 Länder aufgehoben und kehrt zu den vorherigen länderspezifischen Regeln zurück, die in der Regel rund 30 Tage Aufenthalt erlauben. Führungskräfte des Privatsektors in Phuket unterstützen die Entscheidung, sehen aber kurzfristige Einbußen bei den Touristenzahlen.
Änderung der Einreiseregeln
Die Regierung hat offiziell die Abschaffung der 60-Tage-visafreien Einreise für 93 Länder beschlossen. Stattdessen gelten wieder die früheren Visabestimmungen, die meist Aufenthalte von etwa 30 Tagen vorsehen.
Der Schritt bedeutet eine Rückkehr zu länderspezifischen Regeln statt der jüngeren einheitlichen 60-Tage-Regel.
Wer ist betroffen
Insgesamt sind 93 Staaten von der Rücknahme der 60-Tage-Regel betroffen. Betroffen sind damit Reisende aus einer breiten Palette von Herkunftsländern.
Phumikit Raktaengam wies darauf hin: „Während die Ankünfte aus Indien und Kasachstan zurückgehen könnten, ist der Gesamteffekt auf den Tourismus nicht schwerwiegend. Langstreckenmärkte wie Australien bleiben aufgrund von Vorausbuchungen stabil.“
Verfahren und Visa-Alternativen
Die Rückkehr zu rund 30 Tagen erinnert an die vorherige Praxis mit länderspezifischen Aufenthaltsdauern und Einreisebedingungen. Für Investoren und Geschäftsleute bleiben geeignete Visakanäle offen.
Phumikit betonte: „Der aktuelle 30-tägige Aufenthaltszeitraum ist bereits angemessen.“
Reaktionen aus Phuket
Führungskräfte des Privatsektors in Phuket unterstützen die Entscheidung nach monatelangen Beratungen mit Tourismusbetreibern. Lokale Kleinunternehmer zeigten sich zwar geteilt, stimmten dem Wechsel aber größtenteils zu.
Als Begründung nannten Befürworter das Filtern zahlungskräftigerer Besucher, die Reduzierung von Langzeitreisenden mit geringem wirtschaftlichen Beitrag, die Eindämmung illegaler Beschäftigung und die Verhinderung von Scheingeschäften und der Nutzung Thailands als Zufluchtsort für kriminelle Gruppen.
Frist und Inkrafttreten
Ein genauer Zeitpunkt für das Inkrafttreten der neuen Regelung wurde noch nicht festgelegt; die Regierung plant offenbar eine Bekanntgabe in einem noch zu benennenden Zeitrahmen. Vertreter des Privatsektors erwarten kurzfristige Rückgänge, sehen aber langfristig Vorteile durch bessere Besucherqualität und stärkere Aufsicht.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: