BANGKOK – Die thailändische Regierung will Plastikabfälle mithilfe der Pyrolyse in Brennstoff umwandeln. Das Öl soll unter anderem landwirtschaftliche Maschinen, Wasserpumpen, Fischerboote und Stromgeneratoren versorgen. Landesweit gibt es 80 Projekte, die Energiekosten der Gemeinden um 20 bis 40 Prozent senken könnten.
Plastikabfall wird zu Brennstoff
Am 16. August 2569 erklärte Hauptmannin ภัทร์ดารัสมิ์ ทองสลวยกร, stellvertretende Sprecherin des Büros des Premierministers, dass die Regierung Forschung des Ministeriums für Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation nutzt. Eine dabei eingesetzte Pyrolyse-Technologie verarbeitet Plastikabfälle zu Brennstoff.
Das gewonnene Öl kann in Maschinen der Landwirtschaft, Wasserpumpen, Fischerbooten und Stromgeneratoren in Gemeinden eingesetzt werden. Dadurch sollen Energiekosten sinken und neue Einnahmequellen entstehen.
80 Projekte für alternative Energie
Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit führt nach Angaben der Regierung insgesamt 80 Projekte zu alternativen Energien im ganzen Land durch. Die Vorhaben reichen von Solaranlagen bis zur Verarbeitung von Abfällen zu Öl.
Die Projekte sollen Gemeinden bei den Energiekosten entlasten. Erwartet wird eine Senkung um 20 bis 40 Prozent. Gleichzeitig soll die Abfallmenge sinken, zusätzliche Einnahmen entstehen und langfristig gemeindeeigene Umlauffonds aufgebaut werden.
Gemeinden sollen mit Abfällen Geld verdienen
Die Regierung will Gemeinden beim Aufbau von Abfallsammelstellen und Ankaufssystemen für Abfälle unterstützen. Bürger könnten dadurch Einnahmen erzielen, während die Kommunen weniger Abfälle deponieren müssten.
Die Maßnahmen sollen nach Regierungsangaben auf die hohen Lebenshaltungskosten und die Energieprobleme reagieren. Wissenschaft und Technik sollen dabei Abfälle in eine Grundlage für Arbeit und Einkommen der Haushalte verwandeln.
Ausweitung auf weitere Regionen geplant
In der nächsten Phase will die Regierung Vorbilder für Gemeinden, die ihre Abfall- und Energieversorgung selbst organisieren, auf weitere Gebiete im Land übertragen. Beteiligt werden sollen Forschungseinrichtungen, Hochschulen, lokale Verwaltungen, private Unternehmen und Bürgernetzwerke.
Die Technik soll an die Bedingungen der jeweiligen Region angepasst werden. Ziel ist es, „Ban-Mankong-Gemeinden“ zu starken Gemeinschaften mit selbstständiger Energieversorgung und nachhaltiger Selbstverwaltung weiterzuentwickeln.
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Wenn das alles nur so einfach wäre. Also fangt mal an den Strassenrändern an, die Ölquelle der Zukunft. Um kostendeckend durch die pyrolyse Öl zu gewinnen, muss alles optimal laufen. Dafür ist Thailand ja bekannt. Wieder eine Idee 💡 mit Zukunft.
Im Prinzip eine gute Idee. Allerdings muß dabei Energie zugeführt werden, wenn die thermische Spaltung unter Sauerstoffausschluß durchgeführt wird. Polyethylen PE und Polypropylen PP haben einen Heizwert von 40 bis 46 Megajoule je kg. Es werden für die Aufspaltung ca. 15 bis 25% der im Plastik gebundenen Energie benötigt. Dann erhält man etwa 0,7 bis 0,85 kg Pyrolyseöl plus Gas, wobei letzteres meist direkt verbrannt wird, um die Pyrolyse-Reaktoren zu beheizen.
Wenn jetzt das Öl in einem Verbrennungsmotor genutzt wird, dann wird daraus etwa 30 bis 40% in mechanische Arbeitsleistung umgesetzt. In Summe: Plastik-Energieinhalt: 100%, Verlust bei Pyrolyse: ca. 20%, nutzbare mechanische Energie am Motor: 24 bis 28%.
Vergleich mit direkter Verbrennung im Müllheizkraftwerk: Gesamtwirkungsgrad bei 60 bis 80%.
Der einzige Vorteil ist die Transportabilität des Öls, wobei der größte Verlust im Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors besteht.
Sollte man nicht eher die Straßen-Seitenstreifen reinigen und die Kunststoffe einem Müllheizkraftwerk zuführen?