SRI RACHA, Thailand – Am 21. Mai 2026, gegen 08:30 Uhr, führten Pol. Col. Napasphong Khosit Suriyamanee und mehr als 50 Einwanderungsbeamte gemeinsam mit der Polizeistation Bo Win eine Razzia in einem großen Wohnkomplex in Moo 3 durch. Bei der Kontrolle in dem zehn Gebäude umfassenden Komplex entdeckten die Behörden zahlreiche mutmaßliche Verstöße gegen Meldevorschriften nach Abschnitt 38 des Einwanderungsgesetzes B.E. 2522. Über 100 chinesische Staatsangehörige wurden mit Bußgeldern in Höhe von 2.000 Baht pro Person belegt.
Großaufgebot am Morgen
Pol. Col. Napasphong leitete den Einsatz, an dem nach Angaben der Behörden mehr als 50 Einwanderungsbeamte beteiligt waren. Die Kontrolle begann gegen 08:30 Uhr in einem Wohnkomplex mit zehn Gebäuden in Moo 3.
Beamte der Bo Win Police Station arbeiteten bei der Razzia mit, um die Einhaltung der Meldepflichten und den Aufenthaltsstatus der ausländischen Bewohner zu prüfen. Die Maßnahme gehört zu koordinierten Kontrollen der Region.
Kontrolle nach Abschnitt 38
Die Prüfer konzentrierten sich auf die Einhaltung von Abschnitt 38 des Einwanderungsgesetzes B.E. 2522, der Hausbesitzer, Vermieter oder Verwalter verpflichtet, ausländische Bewohner innerhalb von 24 Stunden zu melden. Die Beamten sichteten Unterkunftsregistrierungen und Ausweisdokumente vor Ort.
Die Kontrolle diente laut Behörden der Durchsetzung bestehender Meldevorschriften und der Überprüfung möglicher weiterer Verstöße gegen Einwanderungsregeln. Konkrete Strafhöhen und Meldefristen sind Teil der rechtlichen Grundlage der Aktion.
Mehr als 100 mutmaßliche Verstöße
Erste Überprüfungen ergaben, dass mehr als 100 chinesische Staatsangehörige mutmaßlich gegen die Meldepflicht verstoßen hatten. Vor Ort verhängten die Beamten Bußgelder in Höhe von 2.000 Baht pro betroffener Person.
Unklar blieb bei der Aktion, ob die Geldstrafen gegen die Immobilieneigentümer oder gegen die einzelnen Mieter verhängt wurden. Die Behörden nannten dazu noch keine abschließende Entscheidung.
Über 700 Bewohner im Fokus
Die Beamten stellten fest, dass in dem Komplex insgesamt mehr als 700 chinesische Staatsangehörige leben. Der Umfang der Kontrollen richtet sich nun danach, wie viele Personen tatsächlich gegen Meldepflichten verstoßen haben.
Zusätzliche Untersuchungen sollen klären, ob es Hinweise auf illegale Beschäftigung oder andere Straftaten gibt. Die Behörde prüft jeden Fall detailliert, um weitere Maßnahmen zu entscheiden.
Teil einer landesweiten Durchsetzung
Die Razzia war Teil einer landesweiten Linie der Royal Thai Police zur Unterdrückung illegaler ausländischer Arbeitskräfte und Einwanderungsverstöße. Die Behörden kündigten an, die Ergebnisse der vertieften Untersuchungen später bekanntzugeben.
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Die landesweite Politik umfasst regelmäßige Kontrollen und Durchsetzungen der Meldepflichten nach Abschnitt 38 des Einwanderungsgesetzes B.E. 2522, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen.



Nicht die Chinesen als Mieter haben gegen die Meldepflicht verstoßen, sondern allein verantwortlich ist der Vermieter. Warum also sollten die Chinesen deshalb bestraft werden? Ganz unabhängig davon, was für eine chinesische Kolonie ist das denn?