Hund bringt scharfe Granate ins Haus und kaut daran

Familie spielt mit dem Hund – doch er kaut an einer scharfen chinesischen Granate, die jederzeit explodieren kann! Erst STUNDEN später erkennt die Mutter die tödliche Gefahr...

Hund bringt scharfe Granate ins Haus und kaut daran
Thaiger

SISAKET – Ein Schrecken, der glimpflich ausging: Ein Hund schleppte am 10. Juli eine scharfe chinesische Handgranate zu einem Wohnhaus im Distrikt Non Khun — und die Familie bemerkte die tödliche Gefahr erst Stunden später. Sprengstoffexperten vernichteten die Granate kontrolliert, niemand wurde verletzt.

Der Hund brachte kein Stöckchen — er brachte eine Granate

Alles begann an einem ganz normalen Morgen im Subdistrikt Bok: Der Familienhund schleppte ein rostiges, dunkles Objekt nach Hause und kaute eine Weile daran herum — vor den Augen der Hausbewohner. Die Familie hielt den Fund zunächst für einen alten Knochen oder ein Stück Plastik. Erst als Hausbewohnerin Rungnapa am Nachmittag nach Hause zurückkehrte und das Objekt genauer betrachtete, erkannte sie den Sicherungsring einer Handgranate.

Thaiger

„Wenn der Hund am Sicherungsring gebissen oder die Granate hart fallen gelassen hätte, weiß ich nicht, was passiert wäre. Mir läuft noch jetzt eine Gänsehaut über den Rücken, wenn ich daran denke — denn alle im Haus, auch der Hund, waren den ganzen Morgen in der Nähe“, sagte Rungnapa. Sie brachte die Granate sofort in einen freien Bereich außerhalb des Hauses und verständigte die Behörden.

Chinesische Splittergranate — trotz Rost noch voll funktionsfähig

Polizei und ein Kampfmittelräumdienst rückten umgehend an. Die Experten identifizierten das Gerät als Typ-82-2-Splittergranate chinesischer Herstellung. Obwohl die Außenhülle stark verrostet war, seien die entscheidenden Mechanismen intakt geblieben — die Granate hätte bei Entfernen des Sicherungsrings oder einem starken Aufprall explodieren können, teilten die Behörden mit.

Das Räumkommando transportierte die Granate auf ein Reisfeld abseits der Siedlung und zündete sie kontrolliert. Die Detonation hinterließ laut Khaosod einen Krater von rund 30 Zentimetern Tiefe und 60 Zentimetern Breite — ein deutlicher Beweis, dass die Waffe voll einsatzfähig gewesen war. Verletzt wurde niemand.

Blindgänger in Grenzregionen: Rost macht sie nicht harmlos

Die Behörden erklärten, dass Granaten dieses Typs gelegentlich in Grenzgebieten auftauchen, wo sie vor Jahrzehnten zurückgelassen wurden. Sisaket liegt nahe der Grenze zu Kambodscha, einer Region mit einer langen Geschichte militärischer Konflikte. Rost bedeute keineswegs, dass ein Sprengkörper ungefährlich sei — im Gegenteil: Alte Munition sei wegen ihrer nicht von außen erkennbaren Innenmechanismen oft noch unberechenbarer als frische Waffen.

Distriktbehörden richteten einen dringenden Appell an die Bevölkerung: Wer einen verdächtigen Gegenstand findet, der einer Granate, Munition oder militärischem Gerät ähnelt, solle diesen unter keinen Umständen anfassen, bewegen oder untersuchen. Stattdessen seien unverzüglich die zuständigen Behörden zu verständigen, damit ausgebildete Spezialisten die Lage sicher beurteilen können.

Was denkst DU? Schreib uns deine Meinung!

Ein Hund als unfreiwilliger Granatenträger — wie hätten Sie in dieser Situation reagiert? Und: Wussten Sie, dass in Teilen Thailands noch immer Blindgänger aus alten Konflikten auftauchen? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare – wir sind gespannt, was DU dazu sagst!

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.