Illegales Rennen in Bangkok – Autos eingezogen

Zusätzlich verhängte das Gericht je 10.000 Baht Geldstrafe, Bewährungsauflagen und 180 Tage Fahrverbot. Die vier Autos sind zusammen mehr als vier Millionen Baht wert.

Illegales Rennen in Bangkok - Autos eingezogen
Banmuang

BANGKOK, THAILAND – Vier Autofahrer müssen ihre Fahrzeuge abgeben, nachdem sie auf der Vibhavadi-Rangsit-Straße ein Rennen gefahren waren. Das Bezirksgericht Don Mueang verhängte außerdem Geldstrafen, Bewährungsauflagen und elektronische Überwachung. Die vier beschlagnahmten Wagen sind zusammen mehr als vier Millionen Baht wert.

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Gericht zieht vier Autos ein

Das Gericht entschied am 23. September 2026, dass die vier beschlagnahmten Autos dem Staat zufallen. Die Fahrer waren auf der Vibhavadi-Rangsit-Straße mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und hatten sich dort ein Rennen geliefert.

Die Polizei hatte die vier Fahrer nach Ermittlungen in ein Strafverfahren gebracht. Der Fall zeigt, dass neben Strafen auch der Verlust des Fahrzeugs droht.

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Haft auf Bewährung und 180 Tage Fahrverbot

Jeder der vier Fahrer erhielt einen Monat Haft, ausgesetzt für ein Jahr, sowie eine Geldstrafe von 10.000 Baht. Das Gericht ordnete außerdem eine einjährige Bewährungszeit, vier Meldetermine und 24 Stunden gemeinnützige Arbeit an.

Die Fahrer dürfen 180 Tage lang nicht fahren. Sie müssen 15 Tage lang elektronisch überwacht werden und dürfen ihre Wohnungen zwischen 22 und 4 Uhr nicht verlassen.

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Polizei wertete Überwachungskameras aus

Der Fall begann an einem Kontrollpunkt, an dem Beamte auf der Vibhavadi-Rangsit-Straße Alkoholtests durchführten. Dort bemerkten sie die schnell fahrenden Autos, die nach Polizeiangaben in Rennmanier unterwegs waren.

Die Beamten verfolgten die Wagen nicht mit Motorrädern, weil das die Unfallgefahr hätte erhöhen können. Stattdessen prüften sie Aufnahmen von Überwachungskameras entlang der Strecke und sammelten damit Beweise, bis sie alle vier Fahrer ermittelt hatten.

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Verkehrspolizei warnt vor Rennen auf öffentlichen Straßen

Nithithorn Jintakanon, Chef der Polizeibildungsabteilung und Leiter der Arbeitsgruppe zur Imagepflege der Verkehrspolizei warnte, öffentliche Straßen seien keine Rennstrecken. Hohe Geschwindigkeit und Rennen aus Übermut könnten schwere Unfälle verursachen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Die Polizei kündigte an, Verstöße weiter konsequent zu verfolgen. Sie ruft alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, auf Rennen und riskantes Fahren zu verzichten.

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Hinweise rund um die Uhr melden

Wer einen Verstoß beobachtet, kann die Autobahnpolizei unter 1193, die Verkehrspolizei unter 1197 oder die nationale Polizeinotrufnummer unter 191 und 1599 erreichen. Die Nummern sind rund um die Uhr erreichbar.

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Quelle: Banmuang

2 Kommentare zu „Illegales Rennen in Bangkok – Autos eingezogen“

  1. Soweit das thailändische Recht die Einziehung der Fahrzeuge zulässt, dann dürfte man das für meine Begriffe durchaus öfter und überall praktizieren. Geht das eigentlich auch bei den suizidgefährdeten Mopedrasern?

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