CHIANG MAI, THAILAND – Ein Kunde berichtete, in einem Restaurant für japanisches Fondue eine Kakerlake in der Suppe gefunden zu haben. Das Personal entschuldigte sich und bot zehn Prozent Rabatt auf die Rechnung an – doch in sozialen Medien entzündete sich eine Debatte über Hygiene, Verantwortung und den Umgang des Restaurants mit dem Vorfall.
Kunde meldet Kakerlake in der Suppenbrühe
Der Facebook-Nutzer teilte seine Schilderung in einer Gruppe für die Provinz Chiang Mai. Er gab an, das Restaurant nach dem Fund des Insekts in der Brühe informiert zu haben.
Daraufhin kam ein Mitarbeiter, entschuldigte sich und bot einen Rabatt von 10 Prozent auf die Rechnung an. Der Kunde erklärte, für ihn gehe es nicht um die Höhe des Rabatts, sondern um die Verantwortung des Managements und eine klare Kommunikation.
Rabatt sorgt für Kritik
Der Verfasser verglich den Vorfall mit einer früheren Erfahrung in einem anderen Restaurant. Dort sei ihm nach dem Fund eines Fremdkörpers der gesamte Rechnungsbetrag erstattet worden.
Mehrere Nutzer kritisierten den Rabatt von 10 Prozent als unangemessen. Andere forderten bei solchen Fällen klare Regeln für Wiedergutmachung und den direkten Austausch mit einer verantwortlichen Führungskraft.
Soziale Medien diskutieren über Hygiene
Der Beitrag löste in den sozialen Medien eine Diskussion über die Sauberkeitsstandards in der Gastronomie aus. Nutzer äußerten Bedenken, welche hygienischen Abläufe in dem Restaurant gelten.
Einige versuchten herauszufinden, um welches Lokal es sich handelt. Der Verfasser nannte jedoch weder den Namen noch den genauen Standort des Restaurants.
Restaurant hat sich noch nicht geäußert
Eine Stellungnahme des betroffenen Restaurants liegt bislang nicht vor. Auch die Identität des Kunden ist nicht bekannt. Die Behauptung über die Kakerlake wurde bisher nicht durch unabhängige Dritte bestätigt. Der Beitrag verbreitete sich dennoch weiter und löste eine Debatte über Hygienestandards und das Krisenmanagement in Restaurants aus.
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Der Kunde hätte doch lieber Schweizer Käsefondue bestellen sollen. Aber zehn Prozent Rabatt, na immerhin 55555. Vielleicht findet der Betroffene das nächste mal zehn Kakerlaken, dann gibt’s die Suppe umsonst! 55555
Gibt es nicht auf den Märkten genug Insekten zu kaufen? Da hat der Kunde doch Geld gespart, da er sich die Kakerlake nicht auf dem Markt kaufen mußte. Und so eine Nichtigkeit sollte heute kein Thema mehr sein. Auch die EU hat ja Regeln erlassen, wie Insekten den Lebensmittelprodukten beigemischt werden. Ironie off.
Die Kakerlaken sind unter dem Namen Maeng Da auf fast jedem Markt im Isan zu kaufen. Auch als Pulver oder Paste. Fürchterlicher Geruch, zumindest für meine Nase. Ist aber eine andere Art als die, die man sonst in der Küche rumflitzen sieht.
Gerne werden diese zwei Tierarten miteinander verwechselt, Kakerlaken, genannt Maeng Saab, werden nicht gegessen.
Hingegen grosse Wasserwanzen, genannt Maeng Da, werden verkauft und gegessen.
Eine gewisse Ähnlichkeit besteht optisch.