BANGKOK, THAILAND – Ein Streit um einen Fahrgast eskalierte am Dienstagabend in Bangkok zu einer gefährlichen Messerattacke zwischen zwei Motorrad-Taxifahrern. Ein ausländischer Passagier geriet mitten in den blutigen Konflikt und musste sich durch Flucht in Sicherheit bringen.
Blutiger Streit auf offener Straße
Am Dienstag gegen 20 Uhr spielten sich im Bezirk Bang Bon dramatische Szenen ab. Zwei Motorrad-Taxifahrer verfolgten sich gegenseitig, bis sie am Eingang der Soi Kamnan Maen 11 vor einem Essensstand stoppten.
Ein Zeuge beobachtete, wie ein Fahrer in einem schwarzen Hemd plötzlich ein Messer zog. Nach einem kurzen Wortgefecht attackierte er seinen Kontrahenten, der ein braunes Hemd trug, und verletzte ihn am Arm.
Passagier flieht in einen Supermarkt
Ein ausländischer Fahrgast saß während des Angriffs noch auf einem der Motorräder. Der Tourist blieb zwar unverletzt, erlitt jedoch einen schweren Schock und rannte sofort von der Unfallstelle weg.
Schutz suchte der verängstigte Passagier in einem nahegelegenen Supermarkt. Ein Verkäufer von Papaya-Salat bestätigte später, dass der Ausländer sichtlich gezeichnet von den Ereignissen war.
Mutiger Zeuge beendet die Messerattacke
Trotz seiner Schnittverletzung versuchte der Fahrer im braunen Hemd, seinem Angreifer die Waffe zu entreißen. Er rief laut um Hilfe, während Schaulustige den Verkehr blockierten, um den Kampf zu beobachten.
Ein vorbeifahrender Motorradfahrer bewies Zivilcourage und griff in das Geschehen ein. Er schaffte es, das Messer an sich zu nehmen und entfernte die gefährliche Waffe endgültig vom Tatort.
Konkurrenzkampf führt zu hohen Geldstrafen
Der verletzte Fahrer gab an, den Touristen im Stadtteil Sathorn abgeholt zu haben. Der Angreifer habe ihn provoziert und aggressiv nach seiner genutzten Buchungs-App gefragt.
Beide Männer erstatteten später Anzeige bei der Polizei von Bang Khun Thian. Die Beamten verhängten gegen beide Beteiligten eine Geldstrafe von 5.000 Baht wegen der Teilnahme an einer Schlägerei.
Gefährliche Rivalität unter den Fahrern
Dieser Vorfall zeigt die gefährliche Spannung zwischen Fahrern, die über verschiedene Apps ihre Dienste anbieten. Der rücksichtslose Wettbewerb um Kunden gefährdet dabei immer wieder die Sicherheit unbeteiligter Touristen.
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