Phuket prüft 90000 Ausländer wegen illegaler Arbeit

In Phuket beschäftigen 10.889 Unternehmen 89.982 ausländische Arbeitskräfte. Geprüft werden in Mueang Phuket, Thalang und Kathu Arbeitsgenehmigungen, Visa und die Einhaltung des thailändischen Rechts.

Phuket prüft 90000 Ausländer wegen illegaler Arbeit
PR Phuket

PHUKET, Thailand – In Phuket beschäftigen 10.889 Unternehmen insgesamt 89.982 ausländische Arbeitskräfte. Ein Sprecher des Arbeitsministeriums prüfte am Freitag (14. August) die Lage und bekräftigte die Regierungspolitik zum Schutz der Thailändern vorbehaltenen Berufe, nachdem Vorwürfe über verbotene Tätigkeiten und sogenannte Nominee-Geschäfte laut geworden waren.

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89.982 ausländische Arbeitskräfte gemeldet

Bei einem Treffen im Arbeitsamt der Provinz wurde Pipatchai Paiboon, politischer Sprecher des Arbeitsministeriums, über die Situation thailändischer und ausländischer Beschäftigter informiert. Nach Angaben der Behörden beschäftigen 10.889 Unternehmen in Phuket ausländische Arbeitskräfte.

Die gemeldeten Beschäftigten verteilen sich auf verschiedene rechtliche Kategorien: 17.041 fallen unter Paragraf 59 des Gesetzes zur Beschäftigung von Ausländern, 53 unter Paragraf 62, 208 unter Paragraf 63/1 und 95.486 unter Paragraf 63/2. Die Zahlen zeigen jedoch nicht, wie viele Ausländer in Berufen arbeiten, die ihnen gesetzlich verboten sind.

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Vorwürfe rund um Markt in Phuket-Stadt

Die Gruppe Thai Mai Tonn, auf Deutsch „Thais werden das nicht hinnehmen“, fordert ein härteres Vorgehen gegen Ausländer, die angeblich geschützte Berufe ausüben. Auch Unternehmen, die thailändische Staatsbürger als vorgeschobene Inhaber einsetzen sollen, stehen in ihrem Fokus.

Besonders genannt wurde der Markt an der Ranong Road in Phuket-Stadt. Dort sollen Ausländer im Einzelhandel, in Schönheitssalons, bei Vermittlungsgeschäften und in weiteren Berufen tätig sein, die nach den Regeln des Arbeitsministeriums Thailändern vorbehalten sind.

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Kontrollen in drei Bezirken geplant

Die Behörden wollen prüfen, ob ausländische Arbeitskräfte gültige Arbeitsgenehmigungen und Visa besitzen. Auch soll kontrolliert werden, ob ihre Beschäftigung mit thailändischem Recht übereinstimmt und ob die Eigentumsverhältnisse der betroffenen Unternehmen korrekt sind.

Gouverneur Chotinrin Kerdsum beauftragte Vizegouverneur Pol Lt Col Khetarat Chansilp mit der Leitung der Kontrollen. Im Mittelpunkt stehen Betriebe in den Bezirken Mueang Phuket, Thalang und Kathu, die ausländische Arbeitskräfte ohne gültige Erlaubnis beschäftigen sollen.

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Gruppe legt Vorschlag für ein „Phuket-Modell“ vor

Thai Mai Tonn übergab den Provinzbehörden am 6. August Informationen zu mutmaßlich illegaler Beschäftigung und verdächtigen Nominee-Strukturen. Daraufhin sollten Arbeitsgenehmigungen, Visa und die Eigentumsverhältnisse von Unternehmen in der gesamten Provinz überprüft werden.

Die Gruppe schlug ein „Phuket-Modell“ mit klareren und einheitlicheren Kontrollen vor. Das Provinzzentrum Damrongtham will die Vorschläge an den Gouverneur und die zuständigen Behörden weiterleiten.

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Arbeitsministerium besucht Genehmigungsstelle

Pipatchai forderte bei dem Treffen zunächst Informationen und Fakten aus der Region, bevor weitere Maßnahmen festgelegt werden. Er rief außerdem dazu auf, die Öffentlichkeit besser über die gesetzliche Regelung für ausländische Arbeitskräfte zu informieren.

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ZUM ANGEBOT

Um 11.20 Uhr besuchte er mit seiner Delegation das Zentrum für die Ausstellung von Arbeitsgenehmigungen für Ausländer im Robinson Lifestyle Shopping Center in Chalong. Die Delegation prüfte die Dienstleistungen, ließ sich Probleme und Hindernisse schildern und nahm Vorschläge von Beteiligten entgegen.

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Ausbildung soll Arbeitsmarkt besser verbinden

Am Nachmittag besuchte der Sprecher das Phuket Skill Development Institute 21. Dort überreichte er Zertifikate an Teilnehmer eines Kurses zu Lehrmethoden und sah sich einen Kurs für Bambusöl-Massage an.

Das Ministerium will die Verwaltung ausländischer Arbeitskräfte weiter beobachten und dabei auf eine gesetzmäßige und geordnete Umsetzung achten. Zugleich sollen Qualifikationen verbessert und Arbeitskräfte besser an den Bedarf des Phuket-Arbeitsmarkts angepasst werden.

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Quelle: Phuket News

3 Kommentare zu „Phuket prüft 90000 Ausländer wegen illegaler Arbeit

  1. Frage: Wie oft kann man sich eigentlich ins eigene Knie schießen bevor man liegen bleibt?
    🤔

  2. Das hört sich auch nach versuchtem Suizid an. Täglich ein paar Tropfen Arsen, da stirbt man nicht gleich. Aber die Folgen werden kommen. Ich verstehe gar nichts mehr.
    Zum Thema thailändische Arbeitskräfte: Gerade habe ich festgestellt, daß die nicht funktionierende Lampe bei der Grandma gleich 2 Fehler hatte: Die Kabelenden waren mit mindestens 2 Größen zu großen Lüsterklemmen mit dem Hauskabel verbunden. Wobei die Schrauben in die Plastikenden gedreht wurden und nicht in die abisolierten Enden. Und über der abgehängten Decke war das Hauskabel geteilt. Die Trennstelle war einfach mit jeweils abgeknicktem und leicht verwundenem Leiter verbunden, so daß eine leichte Bewegung der Kabel zu Bewegung in der Trennstelle führte und somit keine sichere Verbindung bestand. Natürlich ist so was mit Feuergefahr durch Lichtbogenbildung verbunden. Das Ganze war von einem Team von Aircondition-Monteuren hergestellt. Typisch für thailändische Arbeitskräfte?

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