Phuket, Thailand – Ein 22-jähriger Russe ist nach einem Sturz aus einem Wohnkomplex in Phuket gestorben. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Polizei im Bezirk Wichit alarmiert
Am Montagabend ging bei der Polizei im Stadtteil Wichit ein Notruf ein. Ein ausländischer Tourist war in einem Wohnkomplex gestürzt und wurde am Boden des Gebäudes aufgefunden.
Rettungskräfte rückten umgehend aus. Der Mann wurde vor Ort erstversorgt und anschließend in das Bangkok Hospital Siriroj transportiert. Er verstarb kurz darauf im Krankenhaus.
Identität des Opfers bestätigt
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um Valeilev Ignevich, einen 22-jährigen russischen Staatsangehörigen. Weitere persönliche Hintergründe, etwa der Reisezweck oder die Aufenthaltsdauer, sind bislang nicht bekannt.
Die Behörden bestätigten den Tod nach Abschluss der Notfallmaßnahmen auf der Intensivstation. Eine offizielle Mitteilung an die russische Botschaft erfolgte noch am selben Abend.
Todesursache weiterhin offen
Die Wichit-Polizei hat ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ob es sich um einen Unfall, einen Suizid oder eine Fremdeinwirkung handelt, ist Gegenstand laufender Untersuchungen.
Forensiker des Vachira Phuket Hospitals wurden hinzugezogen. Eine Obduktion wurde angeordnet, um die genaue Todesursache festzustellen. Die Spurensicherung am Unglücksort dauerte bis in die Nacht.
Internationale Behörden eingebunden
Neben der lokalen Polizei wurde auch die Touristenpolizei eingeschaltet. Die Koordination mit russischen Behörden läuft über die Botschaft in Bangkok.
Derartige Todesfälle ausländischer Staatsangehöriger erfordern nach thailändischem Recht eine abgestimmte Vorgehensweise zwischen nationalen und diplomatischen Stellen. Das Verfahren entspricht dem üblichen protokollarischen Ablauf.
Sicherheitslage in Hochhauskomplexen
Stürze aus Hochhauswohnungen in Touristenregionen Thailands beschäftigen die Behörden regelmäßig. In Phuket und Pattaya kommt es jährlich zu mehreren ungeklärten Fällen, bei denen Alkohol, Orientierungslosigkeit oder psychische Ausnahmezustände als mögliche Faktoren untersucht werden.
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Ergebnisse der forensischen Untersuchungen im vorliegenden Fall stehen noch aus. Die Polizei hat zugesagt, nach Abschluss der Obduktion eine offizielle Stellungnahme zu veröffentlichen.



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