THAILAND – Der nationale Polizeichef ordnete eine landesweite Neuordnung der Bahnübergänge an, nachdem eine Bestandsaufnahme 249 als illegal und gefährlich eingestufte Übergänge identifiziert hatte. Bei einer Sitzung am 26. Mai 2026 im Srijanond-Saal des Polizeipräsidiums leitete Polizeigeneral Kittirat Phanphet konkrete Maßnahmen: schärfere Kontrollen, technische Überwachung und klare Verkehrsregeln sollen Unfälle verhindern.
Treffen mit hoher Beteiligung
Polizeigeneralleutnant Trairong Phiwphan gab bekannt, dass Polizeigeneral Kittirat Phanphet die Sitzung um 10.00 Uhr leitete.
An der Besprechung nahmen unter anderem der stellvertretende Polizeichef Polizeigeneral Samran Nuanma sowie die Kommandeure der Metropolitan Police und der Provinzpolizeibehörden der Regionen 1–9 teil.
Bestandsaufnahme: 1.478 Übergänge, 249 illegal
Nach Angaben der Stadtpolizei und der Provinzpolizei gibt es landesweit 1.478 Bahnübergänge, davon wurden 249 als illegale Durchgänge festgestellt.
Die Erhebung bildete die Grundlage für die Anordnung einer flächendeckenden Regulierung und gezielten Maßnahmen an den kritischen Punkten.
Fehlende Sicherungen erhöhen das Risiko
Die kritisierten illegalen Übergänge verfügen laut Polizei meist weder über Warnsignale noch über standardisierte Schranken.
Der Polizeichef äußerte besondere Besorgnis, weil solche Übergänge ein hohes Risiko für schwere Unfälle bergen.
Vier Maßnahmen zur Unfallprävention
Die Polizei ordnete vier Maßnahmen an: sektorübergreifende Zusammenarbeit, proaktive Öffentlichkeitsarbeit, strikte Durchsetzung der Verkehrsregeln und den Einsatz von Überwachungstechnologie.
Bei der Zusammenarbeit sollen u. a. die Bangkok Metropolitan Administration, die Staatliche Eisenbahngesellschaft Thailands und die Verkehrsbetriebe von Bangkok einbezogen werden, um Systeme an Übergängen zu installieren oder besonders gefährliche Punkte zu schließen.
Neue Verkehrsregeln und Technik
Fahrer müssen die Geschwindigkeit reduzieren und mindestens 5 Meter vor dem Gleis halten; das Halten oder Parken auf Bahnübergängen oder gelben Markierungen ist verboten.
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Zudem sollen Echtzeit-Überwachungskameras installiert werden, um Verkehrslagen zu kontrollieren und bei Gefahr schneller warnen zu können.
Umsetzung und Verantwortung vor Ort
Der Polizeichef wies alle Einheiten an, die Koordination mit den lokalen Behörden zu beschleunigen und gemeinsame Betriebsstandards festzulegen; Leiter der Polizeistationen sollen Ereignisse vor Ort zügig steuern.
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da wird wieder einmal „fachmännisch gewurstelt“ oder auch eine grosse sache angekündigt, welche im treibsand der unfähigkeit versiegt, schicksal nimm den lauf, und vergiss das geld unterm tisch nicht
„Neue Verkehrsregeln und Technik
Fahrer müssen die Geschwindigkeit reduzieren und mindestens 5 Meter vor dem Gleis halten; das Halten oder Parken auf Bahnübergängen oder gelben Markierungen ist verboten.“
Als ich in einem anderen Komentar das anmahnte, wurde mir emüört mitgeteilt, das diese Regelung schon gilt!
Was denn nun? Sperrflächen wie an dem betroffenen Bahnübergang machen ja nur Sinn wenn sie auch sperren. Aus thailänischen Fahrersicht kennzeichnenen sie nutzbaren Verkehrsraum.
So zu sehen bei jedem TV Bericht der nach dem Unfall den Übergang zeigte.