Udon Thani, Thailand – Ein stellvertretender Polizist soll nach einem Motorradsturz seine Dienstwaffe gezogen und Rettungskräfte bedroht haben; ein Schuss löste sich nicht. Die Polizeistation Kut Chap (Sathani Tamruat Phu Thon Kut Chap) hat eine interne Untersuchung eingeleitet, nachdem der Vorfall Retter und Anwohner in der Gemeinde Pakho alarmiert hat.
Beamter zog Waffe nach Sturz
Am 17. Mai gegen 20:30 Uhr stürzte ein Polizeisubleutnant Amnuay Tonsai (54), stellvertretender Inspektor für Verbrechensbekämpfung der Polizeistation Kut Chap, mit seinem Motorrad auf der Straße zwischen Ban Non Sung und Ban Nong Sang Phrai, kurz vor einer Brücke im Unterbezirk Pakho.
Als fünf Rettungskräfte unter Leitung von Jirawat Panrangsi (41), Leiter des Rettungs- und Notdienstes der Gemeinde Pakho, eintrafen, zog der Beamte laut Angaben seine Waffe, richtete sie auf die Helfer und betätigte den Abzug – ein Schuss löste sich jedoch nicht. Der Beamte gibt an, er habe in der Verwirrung nach dem Sturz gedacht, man wolle ihn angreifen.
Retter schildern Bedrohung und Flucht
Jirawat Panrangsi berichtete, er habe den Verletzten berührt, um seine Lage zu prüfen; Handy und Waffe lagen neben dem Mann, nachdem sie beim Sturz aus dem Holster gefallen waren.
Demnach schlug der Beamte nach Jirawat, fand die Waffe, lud durch, zielte in die Luft und dann auf die Helfer; als er ein zweites Mal abdrückte, flohen die Retter auseinander und sammelten sich etwa 400 Meter weiter. Jirawat hat bisher noch keine formelle Strafanzeige erstattet.
Verwandte, aber scheinbar missverstanden
Die Beteiligten sind verwandt: Jirawat ist Neffe, Amnuay Tonsai sein Onkel. Bei der Rückkehr auf den Unfallort soll der Beamte gerufen haben: „Kennst du mich nicht?“
Der Polizist erklärte später, er habe den Neffen nicht erkannt, sei schwindlig gewesen und habe Schmerzen sowie Kopfverletzungen und Schmerzen an der linken Rippe gehabt; er entschuldigte sich und erklärte, er habe nicht getrunken, mögliche Nebenwirkungen seiner Medikamente könnten sein Verhalten erklärt haben. Er leidet an Diabetes und Gicht.
Polizei beschlagnahmte die Waffe, Untersuchung läuft
Die Polizei traf am Ort ein und beschlagnahmte die Waffe, wie es in den Berichten heißt. Die Polizeistation Kut Chap hat eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet.
Polizeichef Polizeioberst Amrin Yu-yen sagte laut Aussagen, man werde beiden Seiten Gerechtigkeit angedeihen lassen und bei bestätigtem Fehlverhalten rechtliche Schritte einleiten; sollte es sich um eine Dienstwaffe handeln, werde man deren Einziehung anordnen.
Keine Anzeige, erste Gespräche geplant
Jirawat wartet nach eigenen Angaben auf eine Besprechung mit Vorgesetzten oder der Gemeindeverwaltung, bevor ein Gemeinderechtler über eine mögliche Strafanzeige entscheiden soll. Bisher wurden keine formellen Anzeigen gestellt.
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Der Beamte wohnt in Ban Khok Sawang im Bezirk Kut Chap. Die genauen Umstände und die Art der eingenommenen Medikamente sind noch nicht abschließend geklärt.
Untersuchung entscheidet über Folgen
Die laufende Prüfung durch die Polizeistation soll klären, ob ein Dienstvergehen oder strafbares Verhalten vorliegt; die Behörden kündigten disziplinarische Maßnahmen und strafrechtliche Folgen an, falls das Fehlverhalten bestätigt wird.
Bei Bestätigung des Fehlverhaltens ist auch die Einziehung der Dienstwaffe vorgesehen. Bisher gibt es keine formelle Strafanzeige durch die Geschädigten.



Hoffentlich wird dieser Fall nicht heimlich unter den Tisch gekehrt.
Mit Medikamenteneinnahme nicht mehr zurechnungsfaehig, zielt und schiesst auf
Hilfspersonen. Was waere gewesen, wenn sich die Schuesse geloest haetten???
Solch ein Polizist ist eine Gefahr fuer die Menschheit. Ab in den Ruhestand,