CHONBURI, THAILAND – Ein 18-jähriger Tourist stürzte am Montagnachmittag, 18. Mai 2026, gegen 14:30 Uhr von einer Felsformation an der vierten Ebene des Chantathen-Wasserfalls und erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen. Die Gruppe von etwa acht Teenagern hatte Warnhinweise ignoriert und war in das gesperrte Gebiet geklettert – ein Reminder für Reisende: Absperrungen nicht umgehen.
Wie der Sturz ablief
Der Jugendliche kletterte auf eine vier bis fünf Meter hohe Felsformation mit der Absicht, in das darunterliegende Becken zu springen. Er verlor den Halt, fiel rückwärts und schlug mit dem Kopf auf die Felsen, blieb aber bei Bewusstsein.
Er blutete stark am Hinterkopf, wirkte blass und schwach und trug zusätzlich Verletzungen am Bein davon. Freunde hielten ihn, bis Hilfe eintraf.
Wer zur Gruppe gehörte
Das Opfer, nur als „James“ geführt, ist 18 Jahre alt und Teil einer Gruppe von etwa acht Teenagern im Alter von 17 bis 18 Jahren aus der Gegend von Bang Phra. Die Gruppe hatte Berichten zufolge gewusst, dass die vierte Ebene gesperrt ist.
Die Jugendlichen gaben an, trotzdem aus Spaß in das gesperrte Gebiet geklettert zu sein. Sie hatten sich laut Behörden an den Absperrungen vorbeigeschlichen.
Rettungsteams kämpften sich zum Unfallort
Mitarbeiter des Pure Yang Thai Si Racha Rescue Center und Park-Ranger des Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation mussten fast einen Kilometer durch steiles Dschungelgelände am Rand des Wasserfalls gehen, um den Verletzten zu erreichen. Vor Ort leisteten sie Erste Hilfe.
Die Retter brachten den jungen Mann vorsichtig aus dem gesperrten Bereich und transportierten ihn zur dringenden Behandlung ins Samitivej Sriracha Hospital. Die Bergung erfolgte unter erschwerten Bedingungen.
Warum die vierte Ebene gesperrt ist
Die vierte Ebene des Chantathen-Wasserfalls gehört zu einem Bereich mit einem beliebten Schwimmbecken, ist aber offiziell geschlossen. Warnschilder wurden nach einem tödlichen Sturz in derselben Gegend vor etwa einem Jahr angebracht.
Trotz der Aushänge gelangten die Teenager an den gesperrten Abschnitt und überwanden die Absperrungen. Parkbeamte betonten, dass die Sperrung aus Sicherheitsgründen besteht.
Zustand des Verletzten
Der Zustand des 18-Jährigen wurde nach dem Transport ins Krankenhaus als ernst, aber stabil beschrieben. Ärzte behandeln eine große Schnittwunde am Hinterkopf sowie die Beinverletzung.
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Weitere Angaben zum Verlauf der Behandlung lagen zunächst nicht vor, die medizinische Versorgung im Samitivej Sriracha Hospital wurde als dringlich angegeben. Die Polizei und Parkbeamten dokumentieren den Vorfall.
Behörden mahnen zur Vorsicht
Die zuständigen Behörden riefen die Öffentlichkeit dazu auf, Sicherheitswarnungen an Naturattraktionen strikt zu befolgen. Sperrzonen werden aus gutem Grund eingerichtet, um Unfälle zu verhindern. Die Mahnung erfolgte mit dem Hinweis, dass solche Verbote nach einem tödlichen Unfall vor etwa einem Jahr installiert wurden und ähnliche Unfälle durch Befolgung der Regeln verhindert werden können.
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