UDON THANI, THAILAND – Die Weltgartenschau in Udon Thani ist am 1. November für Besucher geöffnet worden, doch der erste Tag brachte lange Wartezeiten. Zu wenige Shuttle-Busse und Trams sowie zu wenig Personal an den Ticketschaltern bremsten den Andrang, der größer war als erwartet. Der Vizeminister für Landwirtschaft räumte die Probleme ein, und 250 Millionen Baht aus dem zentralen Haushalt sollen für Verbesserungen sorgen.
Zu wenige Shuttle-Busse und Trams am ersten Tag
Das Gelände umfasst mehr als 1.000 Rai, rund 1,6 Quadratkilometer. Weil deutlich mehr Menschen kamen als erwartet, reichten die Shuttle-Busse und Trams nicht aus. Viele Besucher mussten deshalb lange auf die Fahrzeuge warten.
Auch am Ticketverkauf gab es Engpässe. Obwohl mehrere Verkaufsstellen eingerichtet waren, fehlte es an Personal, und der Service lief nur langsam. Vizeminister Watchara Phon Khaokham sagte, der Start sei bei Transport und Ausstattung holprig gewesen.
250 Millionen Baht aus dem Zentralhaushalt in Aussicht
Der Ständige Sekretär des Landwirtschaftsministeriums, Raphiphat Chanthonsriwong, sagte, das Kabinett habe das Vorhaben grundsätzlich gebilligt. Beantragt wurden 250 Millionen Baht aus dem zentralen Haushalt.
Das Geld soll unter anderem die Pflege des internationalen Gartens, die Sicherheit, die Kosten für Versorgungsleistungen, die Verkehrsregelung und die Verwaltung des Geländes verbessern. Die Zuweisung wird für Dezember oder Januar erwartet. Die Planung orientiert sich an den Vorschlägen und Standards des Internationalen Gartenbauverbands AIPH.
Ticketkategorien und Gruppen aus Laos
Tickets gibt es nach Besuchergruppen. Dazu gehören Einwohner der Provinz Udon Thani, Menschen aus den oberen Provinzen des Nordostens, die Gruppe „Bai Dee“ und allgemeine Besucher und eine Gruppe mit freiem Eintritt. Thailänder und ausländische Gäste mussten sich alle an diese Einteilung halten.
Unter den Besuchern waren auch Reisegruppen aus Vientiane in Laos. Diese Touristen hatten die Anlage bereits von außen gesehen und wollten die Pflanzen und die Atmosphäre nun selbst erleben.
Essensverbot, Wasserstellen und Schatten
Das Verbot, Speisen und Getränke mitzubringen, stieß auf Kritik, besonders bei älteren Besuchern. Hitze und lange Wartezeiten auf die Trams machten den Rundgang zusätzlich anstrengend. Viele wünschen sich mehr Trinkwasserstellen, Ruhepunkte unterwegs und mehr Trams.
Nach diesen Rückmeldungen lockerten die Veranstalter die Regel. Besucher dürfen nun Getränke mit auf das Gelände nehmen, um die Hitze besser auszuhalten.
Vorschläge für Eingang, Überdachung und Öffnungszeiten
Besucher regen an, den Eingangsbereich attraktiver zu gestalten. Vom Anfang der Strecke über die Brücke sehe man vor allem einen Teich und Bäume, deshalb fehle ein Blickfang am Eingang. Außerdem wird ein durchgehend überdachter Gehweg zwischen den Gebäuden gewünscht, .
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Ein weiterer Vorschlag betrifft die Öffnungszeiten. Die Besucher wünschen sich einen Start um 6 Uhr morgens, wenn es kühler ist, und eine Schließung erst um 22 Uhr. So ließe sich die Hitze am Mittag ausgleichen.
Gesamteindruck trotz Mängeln und nächste Schritte
Einige Besucher bewerten den Gesamteindruck der Veranstaltung trotz Hitze und Problemen bei der Fortbewegung als recht gut. Die Veranstalter stimmen sich nun mit dem Gouverneur und der Verwaltungsorganisation der Provinz Udon Thani ab, um die Zahl der Fahrzeuge zu erhöhen.
Lesen Sie auch: Udon Thani: Weltreise durch 32 Gärten für 199 Baht
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: