Rote Flaggen ignoriert: Drama um sechs Urlauber (Video)

Am Strand Nai Thon zogen starke Wellen sechs ausländische Besucher ins Meer. Rettungsschwimmer und Helfer rückten bei hohen Wellen und starken Strömungen zu ihrer Rettung aus.

Rote Flaggen ignoriert: Drama um sechs Urlauber (Video)
Amarin

PHUKET, THAILAND – Sechs ausländische Touristen sind am 11. August 2026 am Strand Nai Thon ins Meer gezogen worden, darunter Russen, Inder und Israelis. Sie hatten trotz roter Warnflaggen das Wasser betreten und Rettungsschwimmer sowie Helfer rückten zu ihrer Rettung aus.

Starke Wellen ziehen sechs Touristen hinaus

Der Vorfall ereignete sich gegen 9 Uhr am Strand Nai Thon in Sakhu im Bezirk Thalang. Hohe Wellen und starke Strömungen trieben die sechs Besucher vom Ufer weg.

Die Rettungskräfte mussten bei Wellen von mehr als zwei Metern und kräftigem Wind zu ihrer Rettung ausrücken. Rettungsschwimmer und freiwillige Helfer beteiligten sich an der Rettung.

Rote Flaggen markierten Badeverbot

Der rund einen Kilometer lange Strand gilt in der Nebensaison von Phuket als anfällig für raue See. Am Strand sind vier Rettungsschwimmer der Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Sakhu im Einsatz, unterstützt von etwa zwei Freiwilligen.

Ein freiwilliger Rettungsschwimmer namens Nu sagte, manche ausländische Besucher ignorierten regelmäßig die Sicherheitshinweise und gesperrten Bereiche, selbst nachdem das Personal die Regeln erklärt hatte. Einige gingen dem Personal aus dem Weg und betraten das Meer an anderen Stellen des Strandes.Einige würden laut Nu sogar wütend auf die Rettungsschwimmer, weil sie deren Anwesenheit als Zeichen für sicheres Schwimmen verstünden.

Rettungsschwimmer selbst in Gefahr

Nu erklärte, rote Flaggen seien bei starkem Wind und hohen Wellen ein klares Verbot, ins Meer zu gehen. Die Anwesenheit von Rettungsschwimmern mache die Brandung und Strömungen nicht sicher.

Wegen der begrenzten Besetzung teilen sich die Helfer in zwei Teams auf, die jeweils ein Strandende überwachen. Bei einem Notfall müssen sie zur Einsatzstelle laufen, während ein Rettungseinsatz im Wasser auch sie in die Strömung ziehen kann.

Forderung nach mehr Personal und Fahrzeugen

Nu forderte die zuständigen Stellen auf, mehr Rettungsschwimmer, Ausrüstung und Fahrzeuge bereitzustellen. Genannt wurden auch Geländefahrzeuge für Strandpatrouillen, damit die Teams schneller zu Notfällen gelangen.

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Der freiwillige Helfer Om, der am Strand ein Surfbrett-Verleihgeschäft betreibt, half nach eigenen Angaben bei der Rettung von etwa zwei der sechs Touristen.Er bestätigte, dass rote Flaggen deutlich sichtbar angebracht waren. Er sagte, am Vortag seien sieben Besucher ins Meer gezogen und alle sicher gerettet worden.

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Quelle: AseanNow
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