Russisches Lungenpest-Risiko als niedrig eingestuft

Eine 28-Jährige starb nach schwerer Lungenentzündung unbekannter Ursache. Pest ist nicht bestätigt. Mindestens 197 Kontaktpersonen werden in Irkutsk überwacht.

Russisches Lungenpest-Risiko als niedrig eingestuft
ThaiRath

BANGKOK, Thailand – Nach dem Tod einer 28-jährigen Frau mit schwerer, ungeklärter Lungenentzündung in der russischen Region Irkutsk überwachen Behörden mindestens 197 Kontaktpersonen. Eine Infektion mit Lungenpest ist bislang nicht bestätigt. Für Thailand schätzt die Seuchenschutzbehörde das Risiko einer Einschleppung als niedrig ein.

Werbeanzeige

197 Kontaktpersonen werden überwacht

Die Frau wurde am Irkutsker Forschungsinstitut für Seuchenbekämpfung behandelt und starb nach ihrer Aufnahme am 29. September 2026. Sie hatte eine schwere Lungenentzündung unbekannter Ursache.

Örtliche Gesundheitsbehörden verfolgen den Gesundheitszustand von mindestens 197 Kontaktpersonen. Bislang wurde bei ihnen keine Erkrankung festgestellt. Auch gibt es keinen Laborbefund, der den Tod auf den Erreger der Pest, Yersinia pestis, zurückführt.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Thailand sieht geringe Einschleppungsgefahr

Thailands Abteilung für Seuchenkontrolle stuft das Risiko einer Einschleppung als niedrig ein. Der Fall sei bislang auf ein begrenztes Gebiet in Russland beschränkt.

Es gebe keine Berichte über eine Ausbreitung in der Bevölkerung oder über das betroffene Gebiet hinaus. Belege für eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt es bislang ebenfalls nicht. Die Abteilung hat über ihr Epidemiologiebüro weitere Informationen bei der Weltgesundheitsorganisation eingeholt.

Werbeanzeige

WHO verschärft keine Reisebeschränkungen

Die Weltgesundheitsorganisation hat nach Angaben der thailändischen Behörde weder eine Reisewarnung ausgesprochen noch Reisebeschränkungen verschärft. Zusätzliche Reise- oder Flugbeschränkungen sowie besondere Kontrollen an den Ein- und Ausreisestellen sind derzeit nicht erforderlich.

Pest gilt in Thailand als gefährliche Infektionskrankheit. Deshalb sind eine rasche Meldung und Maßnahmen zur Eindämmung vorgeschrieben.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Lungenpest kann über Tröpfchen übertragen werden

Lungenpest kann von ansteckenden Erkrankten über Tröpfchen aus den Atemwegen auf andere Menschen übergehen. Eine Übertragung tritt meist bei engem Kontakt auf.

Lesen Sie auch: Fallen Ausländer in Thailand häufiger vom Balkon – Mythos oder Wahrheit?

Die Inkubationszeit ist vergleichsweise kurz. Zu den wirksamen Maßnahmen zählen eine schnelle Erkennung und Diagnose, die Isolierung Erkrankter, eine Behandlung mit Antibiotika und die Überwachung ihrer Kontaktpersonen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thairath

2 Kommentare zu „Russisches Lungenpest-Risiko als niedrig eingestuft“

    1. Antwort auf: Bruno

      Das stimmt meiner Erinnerung nach so nicht wirklich! Es gab Anfang 2020 ein paar verdächtige Erkrankungen bei chinesischen Touristen. Diese wurden ausnahmslos isoliert und haben nicht zur Verbreitung von Covid in Thailand beigetragen. Das Land hatte sich daraufhin isoliert und die Grenzen geschlossen. Zumindest für Normalos. Es gab aber ein paar besondere VIP’s denen die Aus- und Einreise weiterhin möglich war. Auf einer mehrtägigen Hochzeitsfeier der High Society in Bangkoker Nachtclubs hatte sich dann erstmals das Virus verbreitet. Dreimal darf man raten wer das Virus eingeschleppt hatte. Und weil man aber einen Schuldigen unbedingt brauchte, hat man einen burmesischen Mitarbeiter gefunden dem man das anlasten konnte. Insbesondere von den Veranstaltungs-Crews und auch den Teilnehmern der Hochzeit wurde das Virus dann im ganzen Land verteilt. Erst daraufhin kam es zu Shutdowns, Nachverfolgungen bis auch diese völlig irrelevant wurden.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.