Schock in Sri Racha: E-Zigarette mit Ketamin führt zu Vergewaltigung

Horror-Nacht in Sri Racha: Ein Bar-Mitarbeiter soll zwei Frauen mit E-Zigaretten voller Ketamin betäubt und eine von ihnen vergewaltigt haben. Die Ermittlungen laufen, doch die Frage bleibt: Wo ist der Täter jetzt?

Schock in Sri Racha: E-Zigarette mit Ketamin führt zu Vergewaltigung
AmarinTV

Sri Racha, Thailand – Eine 20-jährige Frau hat bei der Polizei Anzeige erstattet und behauptet, ein Bar-Mitarbeiter habe sie mit einer offenbar mit Ketamin versetzten E-Zigarette betäubt und anschließend sexuell missbraucht. Die Anzeige wurde am 18. Mai bei der Polizeistation Sri Racha erstattet; Berichte über eine Festnahme des Verdächtigen hat die Polizei bislang nicht bestätigt. Die Geschichte alarmiert Nachtschwärmer und erinnert an die Gefahr von manipulierten Drogen in Bars.

Opfer und Begleiterin berichten denselben Abend

Die 20-jährige Chidapa und ihre 19-jährige Freundin Bee waren nach eigenen Angaben zusammen in einer Bar im Bezirk Sri Racha in Chon Buri. Dort sei ein Mann, der als Bar-Mitarbeiter beschrieben wird, auf sie zugekommen und habe ihnen Getränke sowie E-Zigaretten angeboten.

Die Frauen sollen den Mann im Lokal kennengelernt haben und weitergetrunken haben, bis das Lokal schloss. Anschließend lud der Mann sie laut Angaben zu einem Restaurant und später in seine Wohnung ein.

E-Zigarette mit weißem Pulver im Aufzug

Im Aufzug habe der Beschuldigte den Frauen eine weitere E-Zigarette gereicht, in der nach Angaben von Chidapa weißes Pulver gewesen sein soll. Die Geschädigte vermutet später, dass es sich um Ketamin handelte, das lokal als „Pod K“ bezeichnet wird.

Beide Frauen wurden nach eigenen Angaben kurz nach ihrer Ankunft in der Wohnung schwindelig. In den Räumen des Verdächtigen habe Bee zahlreiche E-Zigaretten gesehen, heißt es in den Berichten.

Vorwurf des sexuellen Missbrauchs

Chidapa gibt an, in der Wohnung unter dem Einfluss der Substanz sexuell missbraucht worden zu sein. Sie meldete den Vorfall später bei der Polizei als mutmaßliche Vergewaltigung.

Bee berichtet, wegen der Wirkung der Substanz das Bewusstsein verloren und auf dem Wohnzimmerboden zusammengebrochen zu sein. Sie sagt, sie sei deshalb nicht in der Lage gewesen, ihrer Freundin zu helfen.

Flucht und Hilfe durch Bekannten

Den Angaben zufolge gelang es den Frauen, die Wohnung zu verlassen, und sie kontaktierten einen männlichen Bekannten, der sie abholen sollte. Anschließend erstatteten sie Anzeige bei der Polizeistation Sri Racha.

Die Anzeigenerstattung erfolgte laut den vorliegenden Angaben am 18. Mai. Weitere Details zu Ermittlungen oder forensischen Untersuchungen sind in den übermittelten Informationen nicht genannt.

Berichte über Festnahme, Polizei bestätigt nichts

Einige lokale Medien berichteten, die Polizei habe den mutmaßlichen Täter demnach identifiziert und festgenommen; später sei er dem Bericht zufolge gegen Kaution von einem Arbeitgeber oder Kollegen freigelassen worden. Diese Meldungen wurden in den vorliegenden Angaben genannt.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die lokale Polizeibehörde hat diese Berichte nach den vorliegenden Informationen jedoch nicht offiziell bestätigt. Stand der Sache bleibt die Anzeige der Geschädigten bei der Polizeistation Sri Racha.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thaiger

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.