YALA – Am Morgen des 03. August 2026 haben unbekannte Bewaffnete das Gelände hinter der Polizeistation Lam Mai in der Provinz Yala unter Beschuss genommen. Die diensthabenden Beamten erwiderten das Feuer, es entspann sich ein mehrminütiger Schusswechsel. Verletzte gab es nicht, die Täter nutzten das unwegsame Plantagen- und Waldgebiet zur Flucht.
Schüsse aus der Kautschukplantage – Polizei schlägt zurück
Kurz vor 08:00 Uhr morgens eröffneten die Unbekannten von der Rückseite der Station aus das Feuer. Das Areal dort ist nur schwer einsehbar und von dichten Kautschukbäumen sowie Wald durchzogen.
Die Beamten bezogen sofort Stellung und erwiderten die Schüsse zur Selbstverteidigung und zum Schutz des Gebäudes. Mehrere Minuten hallten die Schüsse durch das Unterholz, dann verstummte der Beschuss und die Angreifer flüchteten über das ihnen bekannte Gelände.
Polizeiführung und Spezialkräfte übernehmen das Kommando
Polizeigeneralmajor Wallop Jamnong-asa, stellvertretender Befehlshaber der Polizeiregion 9, und Polizeigeneralmajor Kong Atta Suwankham, Chef der Provinzialpolizei Yala, eilten gemeinsam mit Bezirksvorsteher Wimutti Amnakmanee, Polizeioberst Chatchai Sakdee und Polizeioberst Kosit Benjakul zum Tatort.
Sie ordneten eine weiträumige Absperrung an. Das Entschärfungskommando und die Spurensicherung 10 Yala durchkämmten das Gelände, analysierten die Schusslinien und sammelten Patronenhülsen, um Ermittlungsansätze gegen die Täter zu gewinnen.
Keine Verletzten – Sicherheitsstufe auf Maximum
Trotz des intensiven Schusswechsels wurde weder ein Polizist noch ein Zivilist verletzt. Sämtliche Geschosse hinterließen nur Schäden im Umfeld der Station.
Die Sicherheitsbehörden zogen sofort Konsequenzen: In der gesamten Provinz Yala und den angrenzenden Gebieten wurde die Sicherheitsstufe auf das höchste Niveau angehoben. Alle Kontrollpunkte und Straßensperren verschärften die Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen, während zusätzliche Kräfte die Verfolgung der Täter aufnahmen.
Angriff sollte Angst verbreiten – Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tätergruppe mit dem Angriff gezielt Unruhe und Angst in der Region schüren wollte. Die Sicherheitsbehörden behalten die Lage weiterhin genau im Blick.
Lesen Sie auch: Leichen der russischen Geschwister geborgen
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, auffällige Personen oder ungewöhnliche Beobachtungen umgehend den Behörden zu melden, um die öffentliche Sicherheit gemeinsam zu gewährleisten.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!


Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: